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Bewusstseinsarbeit bei Bosch

Die neue Arbeitswelt braucht Mitarbeitende, die emotional stabil sind, die fokussiert arbeiten und gut mit anderen Menschen kollaborieren können. Kurz: Sie braucht Mitarbeiter mit Mindfulness bzw. Achtsamkeit. Der Industriekonzern Bosch fördert diese Fähigkeiten auf ungewöhnliche Weise: Bei einem unternehmensübergreifenden Hackathon im Februar 2019 kam Petra Martin, Head of Center of Competence Leadership bei Bosch, auf die Idee, die von John Stepper entwickelte Selbstlernmethode Working Out Loud (WOL) zu nutzen, um das Thema Achtsamkeit niedrigschwellig in die Breite der Organisation zu tragen. Im September 2019 ging das Projekt „MindFriends“ an den Start. Im Kern geht es dabei darum, dass sich Mitarbeiter und Führungskräfte über zehn Wochen hinweg einmal pro Woche für eine Stunde in einer vierköpfigen Peer Group treffen und sich im Austausch miteinander, je nach persönlicher Wahl, Kompetenzen in Self-Leadership (Selbstführung), Deep Work (fokussiertem Arbeiten) oder Mindful Collaboration (achtsamer Zusammenarbeit) aneignen. Unterstützung bekommen sie dabei durch ein Workbook mit Anleitungen für die Treffen sowie Reflexionsfragen und Übungsaufgaben für den Arbeitsalltag. Zusätzlich gibt es eine Medita­tions- und Achtsamkeitsapp fürs Smartphone. Flankiert wird das Ganze von virtuellen Kick-off-, „Boxenstopp-“ und Abschluss-Veranstaltungen aller WOL-Gruppen. Mittlerweile läuft die zweite Runde des Programms, an dem bisher je 200 Personen teilgenommen haben bzw. teilnehmen. Wobei Bosch auch anderen Betrieben die Möglichkeit bietet, teilzunehmen. Einen Zugang für 129 Euro pro Person (intern kostet die Teilnahme 99 Euro) haben z.B. bislang BMW, DHL und HDI erworben. Infos unter E-Mail: Training.MindFriends@de.bosch.com
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 269, August 2020
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