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Hand in Hand?

Beratung versus Training

Früher trainierten Trainer und Berater berieten. Seit ständiger Wandel den Alltag in Unternehmen bestimmt, gerät diese Arbeitsteilung ins Wanken. Die schnelle Umsetzung von Problemlösungen ist gefordert - und damit ein Mix aus Training, Beratung, Begleitung. Doch wie findet ein Unternehmen die richtige Kombination und die passenden Partner?

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von managerSeminare

Der Vorschlag klang wenig spektakulär: 'Wir holen mal alle zusammen und machen eine Konferenz!” Alle, das waren 14 verschiedene Beratungs- und Trainingsunternehmen, die bei einem großen Finanzdienstleister im Laufe der Jahre mit Projekten beauftragt worden sind. Natürlich ahnten alle Beteiligten, was Sinn und Zweck der Veranstaltung war: die Projekte besser aufeinander abzustimmen und auf ein überschaubares Maß zurückzuführen.

'Es war ein Schaulaufen der Eitelkeiten”, erinnert sich Wolfgang Rosenkranz Vorstand der Böblinger Team Connex AG. Natürlich kämpfte jeder mit eindrucksvollen Folienschlachten um sein Projekt - doch damit offenbarte sich nach drei langen Tagen des Konferierens erst recht: Etliche der Beteiligten arbeiteten nebeneinander her an denselben Aufgaben. Im Sinne des auftraggebenden Unternehmens konnte das nicht sein.

Das Beispiel beschreibt eine typische Situation von Unternehmen: Eine Vielzahl von Beratern und Trainern wird beschäftigt, auf eine klare Aufgabentrennung oder gar eine Zusammenarbeit wird nicht geachtet. Dabei lassen sich die klassischen Kernkompetenzen von Trainern und Beratern durchaus trennen. Berater fungieren entweder als hoch qualifizierte Experten für bestimmte Fachgebiete oder sie entwickeln Geschäftsmodelle und -strategien. Die Trainer indes sind für Konzeption und Umsetzung von Qualifizierungsmaßnahmen zuständig. Ihre Arbeit beschränkt sich in der Regel auf das Gestalten und Optimieren von zeitlich begrenzten Lernprozessen.

Diese klare Aufteilung der Aufgaben- und Verantwortungsbereiche klingt vernünftig. Die Auftraggeber in Unternehmen stellen sie jedoch immer weniger zufrieden. Beratung und Training besser miteinander zu verzahnen lautet die nahe liegende Lösung. Aber wie kann sie erreicht werden?

Extras:

  • Info-Kasten: Wann sollte sich ein Unternehmen für einen Systemanbieter (Komplett-Dienstleister) entscheiden, wann für mehrere (unabhängig voneinander agierende) Spezialisten? Mit Beispielen.
  • Info-Kasten: Tipps zur Zusammenarbeit von Trainern und Beratern im Unternehmen.
  • Übersicht: Wie sieht eine sinnvolle Aufteilung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten zwischen Unternehmen, Beratern und Trainern aus?
  • Leserbefragung: Beurteilung der Kompetenzen von Beratern und Trainern aus der Sicht der Leser von managerSeminare.

Autor(en): Jürgen Graf
Quelle: managerSeminare 58, Juli 2002, Seite 20 - 28, 26918 Zeichen

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