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Auswirkungen der Corona-Krise

Digitalisierung von KMU kaum vorangetrieben

Zu Beginn der Corona-Krise waren sich viele Experten einig, dass die besonderen Umstände die Digitalisierung in Unternehmen beschleunigen würden.

Zu Beginn der Corona-Krise waren sich viele Experten einig, dass die besonderen Umstände die Digitalisierung in Unternehmen beschleunigen würden. Eine Umfrage der B2B-Matching-Plattform Sortlist zeigt nun, dass das zumindest in kleinen und mittelständischen Unternehmen in Europa nicht unbedingt der Fall ist: 23 Prozent der knapp 500 befragten KMU-Inhaber aus Belgien, Frankreich, Spanien, den Niederlanden und Deutschland geben an, dass es in ihrem Unternehmen durch die Krise keine Veränderung beim Stand der Digitalisierung gibt. 31 Prozent beklagen sogar, dass sich die Digitalisierung ihres Unternehmens verlangsamt habe. Nur 44 Prozent erkennen hingegen eine beschleunigte Digitalisierung. Als Gründe nennen 40 Prozent derer, die eine Verlangsamung oder Stagnation feststellen, fehlendes Budget für die nötigen Maßnahmen, und 14 Prozent beklagen mangelndes Know-how. Immerhin: 42 Prozent geben als Begründung an, dass sie bereits vor der Krise ausreichend digitalisiert waren.

Autor(en): Nathalie Ekrot
Quelle: managerSeminare 276, März 2021
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