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Übersicht AnsprechpartnerMenschen lügen häufiger in Wettbewerbssituationen – aber anders, als man vielleicht vermuten würde, nicht des Geldes wegen. Das ist das Hauptergebnis einer Studie der EBS Universität für Wirtschaft und Recht mit über 1.000 Teilnehmenden. In einem groß angelegten Online-Experiment haben die Forschenden dabei entdeckt, dass die Menschen vielmehr lügen, weil sie gewinnen möchten, und das auch tun, wenn kein zusätzlicher finanzieller Anreiz vorliegt. Dabei spielt den Ergebnissen zufolge auch die soziale Rücksicht auf Mitbewerbende keine Rolle. Damit konnte erstmals der psychologischen „Desire to win“-Effekt belegt werden. Für Führungskräfte bedeutet das im Umkehrschluss, dass sie grundlegende Fragen an gängige Konzepte stellen müssen – wie etwa, ob leistungsorientierte Bonusmodelle unehrliches Verhalten fördern und welche Verantwortung sie bei der Gestaltung von Wettbewerbsformaten tragen.
Die volle Studie kann unter msmagazin.info/331Wettbewerb abgerufen werden (in englischer Sprache).
Beitrag von Sophie Dériaz aus managerSeminare 331, Oktober 2025