Management

Adaptive Strategiearbeit
Adaptive Strategiearbeit

Von der Magie zum Machen

Strategie wird oft als genialer Zukunftsplan gesehen, den der Vorstand ausarbeitet, bis er perfekt ist. Christian Beinke vom Beratungsunternehmen Dark Horse schlägt ein anderes Verständnis vor: Strategie wird demnach weniger oben erdacht als täglich gemacht. Was dieses Bewusstsein ändert? Es hilft Unternehmen, sich adaptiv an Neues anzupassen – ohne dabei ihre langfristigeren Ziele aus den Augen zu verlieren.

Preview

Entzauberung mit Mehrwert: Was es ändert, wenn man Strategie nicht als große Vision, sondern als Resultat getroffener Entscheidungen versteht

Ganzheitlich durch Differenzierung: Wie sich Emergenz plus Zukunftsorientierung in die Strategiearbeit bringen lassen

Arbeit mit dem M/O/A-Modell: Warum Strategiearbeit agil sein muss

Strategietool Hexagon: Wie das Framework dabei hilft, in der adaptiven Strategiearbeit den Überblick zu bewahren


Cover managerSeminare 306 vom 25.08.2023Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 306

Wenn es etwas gibt, das in Organisationen bis heute Machtverhältnisse zementiert und wie eine gläserne Decke Eingeweihte von Nichteingeweihten trennt, dann ist das die Strategiearbeit. Traditionell ist Strategiearbeit in vielen Organisationen Chefsache. Sie wird wie ein Geheimprojekt von einem elitären Kreis auf C-Management-Ebene betrieben, der sich in regelmäßigen Abständen trifft, um strategische Planungen vorzunehmen und Wege der Umsetzung zu skizzieren.

Doch während man sich in diesem Kreis noch mit genialen Visionen und Zukunftsplänen beschäftigt, tauchen auf den operativen Ebenen des Unternehmens längst neue Herausforderungen auf. Oder es ergeben sich neue geschäftliche Chancen, auf die die Organisation eigentlich reagieren müsste. Eigentlich ist das Stichwort. Denn oft passiert gar nichts. Vielmehr macht sich bei den Entscheiderinnen und Entscheidern ein Hang zur Prokrastination breit: „Erst mal abwarten, wie die neue Strategie aussieht“, so eine typische Aussage. Wenn es schlecht läuft, kommt die lang ersehnte neue „Strategie“ dann aber auch nur als Verkündung neuer Ziele oder Powerpoint-Präsentation über die „neue Mission“ des Unternehmens daher. Also als Budenzauber aus der Chefetage, der zwar den Anschein von Orientierung erweckt, jedoch kaum Auswirkungen auf die Praxis hat.

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