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81%

... der Personalexperten gehen davon aus, dass Mitarbeiter in einer anderen Arbeitsumgebung kreativer als im Büro sind. 79 Prozent halten es für vorteilhaft, wenn Mitarbeiter bei der Wahl ihrer Arbeitszeiten ihre individuellen chronobiologischen Leistungskurven berücksichtigen können. Dies geht aus einem Arbeitsreport hervor, den die BWA Akademie, Bonn, auf Grundlage einer Befragung von 100 Personalexperten durchgeführt hat. Demnach sieht ein erklecklicher Anteil der Personaler auch für das Unternehmen große Vorteile in einer stärkeren Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort im Sinne der Mitarbeiter. Vorbehalte gibt es trotzdem noch.

74%
... der HR-Profis geben zu, dass sie unmittelbare Kontrolle vermissen würden, wenn Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten und Orte flexibler wählen dürfen. 57 Prozent argwöhnen, dass sich Mitarbeiter außerhalb des Büros leichter von der Arbeit ablenken lassen. 65 Prozent beklagen, dass unter flexiblen Arbeitsbedingungen Meetings schwerer zu planen sind. Und 61 Prozent fürchten um ein Versiegen des informellen Austauschs, wie er in der Kaffeeküche stattfindet. Laut BWA-Geschäftsführer Harald Müller sind dies jedoch keine tragfähigen Argumente. Denn, so Müller: 'Im Zeitalter von Telefonkonferenzen und Messaging lässt sich Kommunikation auch ohne eine permanente Anwesenheit im Büro organisieren.' Teambuilding-Maßnahmen wiederum könnten genutzt werden, um das soziale Gefüge im Unternehmen zu stärken.
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 237, Dezember 2017
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