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tools+tipps – Der Methodenkongress 2025
tools+tipps – Der Methodenkongress 2025

Räume der Reflexion

Beim Methodenkongress tools+tipps drehte sich dieses Jahr alles um das Thema „Reflexion“. Ob durch Labyrinthe, Bodenvisualisierungen oder spontane Fotosessions – bei dem Event aus dem Hause managerSeminare erfuhren die Teilnehmenden, wie sich mit Reflexionsmethoden Stressmuster erkunden, Perspektiven wechseln und innere Anteile sichtbar machen lassen. Kulisse für die abwechslungsreichen Impulse waren die Räume der „wohngemeinschaft“ in Köln.
Schon beim Auftakt des Methodenkongresses fanden sich die Teilnehmenden tief im Gespräch wieder. Passend zum diesmaligen Schwerpunktthema „Reflexion” besprachen sie bei der Begrüßungsintervention mit ihren Sitznachbarn, wann und worüber sie das letzte Mal reflektiert haben. managerSeminare Verlags GmbH

Erkenntnisse aus der Gewaltfreien Kommunikation treffen auf das Brettspiel „Das verrückte Labyrinth“ – nicht als Spielrunde, sondern als Denkbild: Wie im Labyrinth verschieben sich unter Stress die „Wege“ im Inneren, Reaktionen laufen automatisch ab. Mit dem „Verrückten Verhaltenslabyrinth“ hat die Organisationspsychologin Kathrin Strehlau daraus eine Methode entwickelt, die diese inneren Abzweigungen sichtbar macht und so hilft, in belastenden Momenten handlungsfähig zu bleiben. Im Fokus steht weniger das schnelle Lösen eines Problems als das Nachvollziehen der Dynamik, die Stresssituationen prägt. Ausgangspunkt der Session war eine Sammlung alltäglicher Stressoren der Teilnehmenden, etwa Kontrollverlust, Perfektionismus oder Zeitnot. Anhand des Praxisbeispiels einer Freiwilligen zeigte Strehlau, wie sich ein solcher Auslöser „im Labyrinth“ systematisch erkunden lässt – entlang der GFK-Logik: von der Situation über Gefühle und Bedürfnisse hin zu konkreten Handlungsmöglichkeiten. Die Teilnehmerin beschrieb ihren Stressor, ihre typische Reaktion (Fight, Flight, Freeze) sowie körperliche Signale und innere Antworten. Ergänzt durch eine „Gedankennebel“-Liste wurde deutlich, welche Bewertungen und Schuldzuschreibungen die Lage zusätzlich verschärfen – etwa „Ich ertrage das kaum“ oder „Das ist der Fehler von …“. Von dort richtete sich der Blick auf Gefühle wie Angst, Scham oder Wut und schließlich auf die dahinterliegenden Bedürfnisse. Über eine kurze Körperübung unterstützte Strehlau die Teilnehmerin dabei, herauszuarbeiten, was sie in der Situation tatsächlich braucht – zum Beispiel Ruhe, Abstand oder Beziehung. Genau an diesem Punkt öffnete sich der Raum für neue Perspektiven: Gemeinsam mit der Gruppe entwickelte die Teilnehmerin alternative Verhaltens- und Kommunikationsmöglichkeiten – als „neue Wege“ im Verhaltenslabyrinth –, die weniger von Stressmustern geprägt sind und stärker auf Klarheit, Wertschätzung und lösungsorientierte Zusammenarbeit zielen. managerSeminare Verlags GmbH
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