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Yogacoaching: Mit Körperarbeit gegen geistige Blockaden vorgehen

Gero Gericke hat die Erfahrung gemacht, dass das Erlebnis körperlicher Beweglichkeit geistige Verkrustungen aufbrechen kann. Deshalb hat der Berater und Yogalehrer aus Bad Honnef die beiden Aspekte seines Wirkens zu einer neuen Methode vereint: dem Yogacoaching. Dabei bilden Körperübungen, die so genannten Asanas, den Auftakt einer Coachingsitzung. 'Die einstündige Körperarbeit schafft eine Vertrautheit zwischen dem Coachee und mir, ohne dass wir bereits inhaltlich einsteigen müssen', erklärt Gericke den Vorteil dieser Eröffnungssequenz. Neben dem aktiven Teil, in dem der Coachee eine körperliche Lockerung erfährt, versetzen ihn Entspannungs- und Atemübungen in einen gelösten Zustand. 'Dann ist er soweit, thematisch zu arbeiten', meint der Trainer.

Im eigentlichen Coachingprozess arbeitet er gemäß der Synergetik-Therapie nach Bernd Joschko vorwiegend mit inneren Bildern. Das Coaching mit inneren Bildern basiert auf der Erkenntnis, dass alle Erlebnisse als neuronale Bilder im Gehirn gespeichert sind. Ziel ist es, mit den Bildern in Kontakt zu treten und mittels Dialog die gespeicherte Szene zu verändern und somit zu einer neuen Einstellung zu gelangen.

Ergänzt wird diese Vorgehensweise durch weitere Yoga-Elemente - und zwar in der Natur. So soll der Coachee zu einer neuen Wahrnehmung seiner Umgebung kommen, indem er etwa im Kopfstand gegen einen Baum gelehnt verharrt oder auf einer Wiese den 'Sonnengruß', eine dynamische Abfolge von Körperhaltungen, praktiziert. Denn nach Ansicht von Gericke begünstigen veränderte körperliche Perspektiven neue geistige Sichtweisen, die wesentlich dazu beitragen, sich aus eingefahrenen Mustern und Strukturen zu lösen. Weitere Infos im Internet.
Autor(en): (ahe)
Quelle: Training aktuell 10/06, Oktober 2006
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