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Workshop: Evaluation der Weiterbildung - notwendig, aber nicht durchführbar?

Alle halten sie für wichtig, doch nur wenige Unternehmen führen sie (richtig) durch: Die Evaluation von Weiterbildungsmaßnahmen. Das gebräuchlichste Instrument, um die Wirksamkeit von Weiterbildungsmaßnahmen festzustellen, ist nach wie vor die informelle Rückmeldung. Erfolgversprechend scheint diese Methode jedoch nicht zu sein. Eine Untersuchung im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts 'Promoted Added Value through Evaluation' - kurz PAVE genannt - kommt nämlich zu dem Ergebnis, daß 77 Prozent der befragten Unternehmen keine Anwort wissen auf die Frage, was sie mit den Evaluationsergebnissen anstellen. Nur ein verschwindend kleiner Prozentsatz nutzt die Ergebnisse für ein Feedback an die Mitarbeiter bzw. für deren Karriereplanung.
Diese offensichtliche Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei der Qualitäts- und Transfersicherung von Weiterbildungsmaßnahmen ist Thema des Workshops 'Evaluation der Weiterbildung - notwendig, aber nicht durchführbar?'. Auf der Grundlage der PAVE-Ergebnisse - im übrigen ein Projekt, das von der europäischen Union im Rahmen des Leonardo da Vinci-Programmes gefördert wurde - diskutieren am 26. und 27. September 1997 Teilnehmer und Referenten über Konzepte und Instrumente zur Evaluation. Die Idee dahinter: Auch über den Workshop hinaus sollen Interessierte zusammen an dem Thema weiterarbeiten.
Der Workshop wird veranstaltet innerhalb der Reihe 'Wissenschaft/Praxis-Dialog Berufliche Bildung' und richtet sich vor allem an Trainer und Berater sowie an Weiterbildungsverantwortliche von Unternehmen und anderen Trägern. Die Teilnahme an der im Bielefelder Ramada Hotel stattfindenden Veranstaltung wird voraussichtlich 400,- bis 500,- Mark kosten.
Autor(en): (nbu)
Quelle: Training aktuell 08/97, August 1997
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