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Vom EU-Programm zum Trainernetzwerk: Austausch führt zu Kooperationen

Das EU-Austauschprogramm für Bildungsexperten REFF endete im Oktober 1997 im österreichischen St. Pölten. Vorher hatten sich die Teilnehmer - 38 Trainer, Manager und Personalverantwortliche aus Frankreich, England, Belgien und Österreich - bereits dreimal getroffen, um sich in der Bildungslandschaft des jeweiligen Gastgeberlandes umzusehen.
Neben dem Erfahrungsaustausch hatten sich die Initiatoren des Austauschprogramms zum Ziel gesetzt, ein europaweites Trainer-Netzwerk zu knüpfen. Laut dem österreichischem Koordinator und Weiterbildungsleiter des Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) in Niederösterreich, Andreas Hartl, sind bereits erste Ansätze zu erkennen: 'Das österreichische Institut für Wirtschaftskybernetik (IWK) bleibt beispielsweise mit Ford in England und Volvo in Belgien auch künftig in Kontakt. Sie planen unter anderem, weiterhin Trainer auszutauschen.' Auch das WIFI selbst habe als Organisator des Management-Forums, einem Spezialprogramm für Führungskräfte, eine Trainerin aus England engagiert. Sie werde ein Seminar zum Thema Leadership halten.
Der Netzwerkgedanke ist auch der Grund für die Einrichtung eines E-Mail-Newsletters, der Ende November 1997 zum ersten Mal zusammengestellt und an alle Teilnehmer sowie weitere Interessenten versandt wurde. Für ein eigenes Angebot im Internet reichen nach Angaben von Hartl die EU-Fördermittel jedoch nicht mehr aus. Geplant sei daher, den Internetauftritt des REFF an ein bereits bestehendes Angebot eines Teilnehmers anzuhängen. Das könne beispielsweise die Web-Site des WIFI sein. Vorstellen könnte sich Hartl auch, einen Antrag für ein weiteres Austauschprojekt zu stellen. Dabei rechnet er sich aber nicht allzu gute Chancen aus. Für 1997 sei neben REFF im Trainingsbereich nur noch ein EU-Förderprogramm genehmigt worden.
Autor(en): (abi)
Quelle: Training aktuell 12/97, Dezember 1997
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