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Bild zum Beitrag Visualisierungskongress in New York
© MJ Broadbent Design

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Visualisierungskongress in New York

Unter dem Motto 'Visual at our core, visionary to our core' kamen Ende Juli 2013 Visualisierungsprofis aus der ganzen Welt zur Konferenz des International Forum of Visual Practitioners zusammen. Trainerin Sandra Dirks war dabei und hat für Training aktuell die wichtigsten Trends und Themen zusammengefasst.

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'We help people to see what they mean' – Menschen helfen zu sehen, was sie im Sinn haben – genau dies verstehen Visual Practitioner als ihre Aufgabe. Die Ursprünge dieser nicht ganz einfach zu definierenden Berufsgruppe reichen zurück in die 70er-Jahre. Designer und Architekten in Kalifornien begannen zu dieser Zeit, Gruppenprozesse in großen Wandbildern sichtbar zu machen. Sie stellten fest, dass Teams in Dialog- und Planungsphasen meist effektiver zusammenarbeiten, wenn sie ihren eigenen Prozess grafisch verfolgen und überblicken können. Eine neue Form der Prozessbegleitung war geboren: Visual Facilitation, das sich seitdem stets weiterentwickelt hat und seit den 90er-Jahren auch in Europa immer weitere Verbreitung findet. Im Geburtsland Kalifornien fanden seit 1995 jährliche Treffen der Visualisierer unter dem Namen IFVP 'International Forum of Visual Practitioners' statt. 2001 wurde der Verband unter diesem Namen offiziell eingetragen. Organisiert sind in dem Netzwerk Trainer, Berater, Facilitatoren, Graphic Recorder, Sketchnoter, Pädagogen, Künstler, Designer, Cartoonisten, Illustratoren und Führungskräfte. Alle haben eines gemeinsam: Sie nutzen Visualisierungen in ihrer Arbeit mit Gruppen. Der Verband zählt rund 270 Mitglieder weltweit. Bis heute trifft sich die Community einmal jährlich zum Austausch. 2013 fand der Kongress erstmals in New York mit 108 Teilnehmern aus 15 Ländern statt.

Erwartungsgemäß kamen die meisten Teilnehmer aus den USA (55), auf Platz zwei folgte aber bereits Deutschland mit immerhin zwölf Teilnehmern, gefolgt von Australien und Brasilien mit jeweils acht und Kanada mit sieben Teilnehmern. Graphic Recording und Graphic Facilitation sind die Bereiche, in denen das Gros der Kongressbesucher seinen Arbeitsschwerpunkt hat. Ein großer Teil hat sogar beides im Portfolio. Das Programm der Konferenz umfasste drei große Themenbereiche, zu denen Workshops und Keynotes angeboten wurden: Graphic Recording, Business und Visual Facilitation.

Extras:

  • Jobprofile: Visual Facilitator - Graphic Recorder
  • Abbildungen verschiedener Visualisierungsstile

Autor(en): Sandra Dirks
Quelle: Training aktuell 09/13, September 2013, Seite 10 - 13 , 12991 Zeichen

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