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Videoconferencing: Nachfrage seit Terroranschlägen gestiegen

Die Terroranschläge in den USA wirken sich auch auf den Tagungsmarkt aus. Business-Meetings, Präsentationen und Kongresse werden abgesagt oder verschoben, weil viele Menschen nicht mehr fliegen wollen. Die Travel Trade & Services Consulting GmbH (TT&S), Frankfurt, hat circa 70 Hotels in Deutschland befragt und erfahren: Seit dem 11. September hagelt es Stornierungen. Insbesondere Kongresse und Großveranstaltungen mit internationalem Gästekreis werden abgesagt.
Als sichere Alternative, um geschäftliche Besprechungen und Treffen zu organisieren, greifen zahlreiche Unternehmen auf Videoconferencing-Lösungen zurück. 'Unsere Webpage registriert derzeit dreimal so hohe Besucherzahlen wie vor den Anschlägen', sagt Andreas Wienold, Europachef von dem Internet-Videoconferencing-Anbieter VCON. Auch die Kölner MVC Teleconferencing GmbH hat ihre Geschäftstätigkeit seit dem 11. September 2001 bis an die Kapazitätsgrenze ausgeweitet.
Die Nachfrage nach Videoconferencing-Lösungen ist so stark, dass die Anbieter sie kurzfristig gar nicht bewältigen können - zumal die meisten Unternehmen die Anlagen innerhalb weniger Tage in ihren Räumen installiert haben möchten. Jörg Hoffmann, General Manager von MVC, verweist deshalb auf die Möglichkeit, komplett ausgestattete Videokonferenzstudios zu mieten. Alternativ bieten auch die so genannten Business-Center in großen deutschen Städten Räume, die mit Videokonferenzanlagen ausgerüstet sind.
Autor(en): (pwa)
Quelle: Training aktuell 11/01, November 2001
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