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Verbandsumfrage Wuppertaler Kreis

Weiterbildner im Aufwind

Verhalten optimistisch – so ließ sich die Stimmung unter den Mitgliedern des Wuppertaler Kreises vergangenes Jahr beschreiben. Doch die jüngste Verbandsumfrage offenbart: 2011 und 2012 werden gute Jahre für die Weiterbildungsbranche. Die befragten Institute erwarten deutlich steigende Umsätze, besonders bei den firmeninternen Seminaren.
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Die Weiterbildungsbranche hat die Wirtschaftskrise endgültig überwunden – das ist das zentrale Ergebnis der Verbandsumfrage 2011 des Wuppertaler Kreises. Für das laufende Jahr erwartet die Mehrzahl der Mitgliedsinstitute eine ausgesprochen positive Entwicklung, wie die Ende Juli veröffentlichte Studie ergab. Jährlich befragt der Verband, in dem rund 50 Weiterbildungseinrichtungen der deutschen Wirtschaft zusammengeschlossen sind, seine Mitglieder nach ihrer Geschäftsentwicklung sowie aktuellen Branchentrends.

In der jüngsten Umfrage stieg der Geschäftslage-Indikator Weiterbildung auf 124 Prozent. Er bildet die Erwartungen der Mitglieder für die Geschäftsentwicklung des laufenden und des kommenden Jahres im Vergleich zum Vorjahr ab. Ein Indikator von weniger als 100 Prozent bedeutet, dass ein schlechteres Ergebnis als im Vorjahr erwartet wird, ein Wert von 100 Prozent verheißt Stagnation, und Werte über 100 Prozent zeigen, dass die Befragten mit einer Verbesserung rechnen. Der Geschäftslage-Indikator bildet die Einnahmenseite der Institute ab. Er setzt sich zusammen aus der Entwicklung von Anmeldungen und Aufträgen sowie aus der Preisentwicklung für die angebotenen Dienstleistungen.

Der aktuelle Wert von 124 Prozent zeigt, dass die Institute mit einer ordentlichen Portion Optimismus in die Zukunft blicken. Besonders bei den firmeninternen Seminaren rechnen sie mit einem kräftigen Zuwachs – hier liegt der Wert sogar bei 139 Prozent. Damit hat sich die Stimmung der Weiterbildner in den vergangenen Jahren deutlich aufgehellt. Lag der Geschäftslage-Indikator 2009 krisenbedingt noch bei mageren 92 Prozent, stieg er im vergangenen Jahr bereits auf 111 Prozent.

Die besonders optimistische Prognose für die firmeninternen Seminare zeigt sich auch in den nach Angebotsfeldern aufgeschlüsselten Umsatzerwartungen. Nur rund ein Viertel der Befragten schätzt, dass der Umsatz in diesem Bereich sinken oder stagnieren, drei Viertel hingegen, dass er wachsen wird. Aber auch bei den offenen Seminaren – traditionell das wichtigste Standbein der Mitglieder des Wuppertaler Kreises (siehe Grafik unten) – wird eine Zunahme erwartet: Beinahe 60 Prozent gehen von einer Umsatzsteigerung aus.

Extras:
  • Grafik: Welche Angebotsformen bei Weiterbildungsinstituten wie viel Umsatz machen
  • Von Anzahl der Standorte bis Gesamtumsatz: Der Verband in Zahlen
  • Grafik: Geschäftslage-Indikator Weiterbildung des Wuppertaler Kreises
Autor(en): Miriam Wagner
Quelle: Training aktuell 09/11, September 2011, Seite 6-8
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