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Untersuchung: Manager monieren Mängel im Wissensmanagement

'Wenn Wissensmanagement in Unternehmen nicht funktioniert, liegt dies sicher nicht an mangelnden technischen Möglichkeiten, sondern an der Einstellung und am Verhalten der Mitarbeiter.' Dieses Resümee zieht Christian Freilinger von der Kybernetika GmbH, Linz, aus seiner kürzlich durchgeführten Studie. Freilinger hat 276 Führungs- und Nachwuchsführungskräfte aus Deutschland und Österreich über den Stand des Wissensmanagements in ihrem Unternehmen befragt.
Demnach monieren die meisten Manager den Austausch von Wissen in ihrem Haus. Der Aussage 'Unsere Organisationskultur gleicht einem Netzwerk, in dem Wissen offen ausgetauscht wird' kann nur knapp die Hälfte zustimmen. Ungefähr der gleichen Anzahl ist unklar, wer in ihrem Unternehmen über welches Wissen verfügt. Wiederum die Hälfte der Befragten klagt, dass die Umsetzung von Wissen in Produkte und Dienstleistungen zu langsam und kompliziert vor sich gehe.
An unzureichenden Kommunikationssystemen können die Defizite des Wissensmanagements kaum liegen, stimmten doch die meisten Befragten der Aussage zu, ihr EDV-gestütztes Kommunikationssystem erlaube einen raschen Austausch von Infos und Erfahrungen der Mitarbeiter. Vielmehr ist sich das Gros der Manager einig: Die Weitergabe von Wissen wird durch das Konkurrenzdenken zwischen Abteilungen und Mitarbeitern erschwert. Nur eine Minderheit gab an, ihre Mitarbeiter seien in hohem Maß bereit, Wissen weiterzugeben und anzunehmen.
Die Studie umfasst 13 Seiten und kostet 500,- DM. Anzufordern bei:
Autor(en): (pwa)
Quelle: Training aktuell 08/01, August 2001
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