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Umfrage: Veränderungsprojekte müssen den Menschen miteinbeziehen

Wenn der Mensch vernachlässigt wird, ist der Wandel in Unternehmen zum Scheitern verurteilt. So lautet das Fazit einer Befragung von 350 Führungskräften verschiedener Branchen in Deutschland und Österreich durch die Akademie für Führungskräfte, Bad Harzburg.
Das größte Problem sehen 83 Prozent der befragten Manager darin, daß der Belegschaft Sinn und Zweck von geplanten Veränderungen nicht klar sind. Das Ideenpotential der Mitarbeiter werde daher entsprechend wenig bis gar nicht genutzt. Die meisten Veränderungsvorhaben beziehen sich - so bestätigen 76 Prozent der Antworten - ausschließlich auf technische, produktspezifische und organisatorische Vorgaben. Bei Konzentration auf ausschließlich harte Faktoren würden aber die Menschen als Träger der Veränderung übersehen. Logische Folge: Die Mitarbeiter fühlen sich überfordert, wie knapp 76 Prozent der Manager bemerken.
Einig waren sich die Befragten darin, daß nur eine Koalition von Führungskräften und Mitarbeitern zum Erfolg von Veränderungen führen kann. Das erfordere umfassende Kommunikation und die wiederum erfordere Zeit. Letztere vermissen jedoch knapp 53 Prozent der Manager bei Veränderungsvorhaben.
Autor(en): (nbu)
Quelle: Training aktuell 03/99, März 1999
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