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Trotz Rezession: COGNOS erzielte Zuwachs mit Bildungs-Dienstleistungen

Mit Bildungs- und Beratungsdienstleistungen erwirtschaftete das Hamburger Bildungsunternehmen COGNOS AG, eine Holding von 13 privaten Bildungsträgern, 1993 einen Konzernumsatz von 124,05 Mio. DM (119,6 Mio. in 1992). Dieses Ergebnis sei vor dem Hintergrund der Rezession jedoch nur mit strengem Kostenmanagement, einer Schlankheitskur für die Konzernorganisation, mit marktgerechter Profilierung der Geschäftseinheiten sowie durch konsequente Diversifizierung in internationale Bildungsmärkte möglich gewesen, so der Vorstand. Für 1995 skizziert der Vorstand zehn globale und europäische Markt-Tendenzen, die das Bildungs- und Beratungsgeschäft kennzeichnen:
• Der Bildungswille nimmt zu, und der einzelne ist eher bereit, für sein persönliches Fortkommen selbst zu bezahlen.
• Die Vernetzung von Bildung und Beratung schreitet fort.
• Die Nachfrage nach maßgeschneiderten, effizienten, privaten Bildungs-Lösungen wächst.
• Zeitarbeit und Arbeitsvermittlung werden mehr und mehr mit (Weiter-)Bildung gekoppelt.
• Die Vernetzung der Medien (Lehrmaterial, EDV, Telekommunikation) mit Bildung bringt neue Aufgaben.
• Die Privatisierungs-Tendenzen (halb-)öffentlicher Bildungsträger schreiten fort.
• Reiche Länder finanzieren und erbringen weiterhin die Bildung der armen.
• Internationale Konzerne investieren in die Ertragskraft von Bildungs- und Beratungsunternehmen in Westeuropa.
• Bildung wird vermehrt wie jede andere Dienstleistung mit profesionellem Marketing angeboten und verkauft.
• Medienkonzerne investieren zunehmend in Fernuniversitäten und Fernunterricht.
Autor(en): (eab)
Quelle: Training aktuell 07/94, Juli 1994
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