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Trendstudie - WeiterbildungsSzene Deutschland 2015

Das Ende des Einzelkämpfers

Einzelkämpfer haben es immer schwerer, mit Coaching lässt sich für die meisten Weiterbildner kein Geld verdienen, und die Mehrheit der Branche spricht sich für eine stärkere Reglementierung des Zugangs zum Trainerberuf aus. Dies sind die ersten Erkenntnisse aus der Studie 'WeiterbildungsSzene Deutschland' des Verlags managerSeminare.
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Noch unübersichtlicher ist er geworden, der Weiterbildungsmarkt. Zahl­lose Anbieter gab es immer schon, doch längst ist auch das Dienstleistungsangebot kaum mehr zu überblicken. Zu klassischen Seminaren gesellen sich Coachings, Webinare, Prozessmoderation, Organisationsberatung, Mediation. Mit dem Trend zu individualisierten und spezifisch zugeschnittenen Weiterbildungskonzepten wissen die Auftraggeber in den Unternehmen häufig selbst nicht mehr, was sie eigentlich suchen und was sie wirklich brauchen.

So zumindest lassen sich die Erfahrungen der 1.018 Weiterbildner zusammenfassen, die sich im Dezember 2014 an der Studie des Verlags managerSeminare beteiligten. Im Fokus der jährlich stattfindenden Online-Befragung stand diesmal die Zusammenarbeit zwischen Weiterbildungsanbietern und Unternehmen in Bezug auf die Inhalte und Organisation von Weiterbildungsmaßnahmen. Hierbei treffen sehr unterschiedliche Vorstellungen, schwierige Rahmenbedingungen, knappe Ressourcen und neuen Herausforderungen aufeinander. An diesen Fragen entscheidet sich aber auch der Erfolg einer Weiterbildungsmaßnahme. Weiterbildner sind daher mehr denn je gefordert, sich als kompetente Ansprechpartner und innovative Dienstleistungsanbieter zu profilieren.

Die Themen Profilierung und Positionierung gehören inzwischen zum Marketingeinmaleins der Weiterbildungsbranche. Je spezialisierter der eigene Marktauftritt, so das weit verbreitete Credo, desto besser die Chancen auf langfristigen geschäftlichen Erfolg. Deckt sich diese Auffassung mit der Realität? In der Umfrage waren die Trainer aufgefordert worden, auf einer sechsstufigen Skala eine Selbsteinschätzung zu geben, ob sie sich als Spezialist oder Generalist verstehen. Das Ergebnis: Hinsichtlich der Branchenorientierung halten sich Spezialisten und Generalisten die Waage. Eine Zuspitzung des Profils ist hingegen bei der inhaltlich-thematischen Ausrichtung sowie hinsichtlich des eigenen methodisch-didaktischen Kompetenzprofils zu beobachten.

Service:
  • Die komplette Studie ist ab Ende Februar bei managerSeminare erhältlich - Bestellmöglichkeit hier.
  • Abonnenten von Training aktuell erhalten die Studie im Rahmen ihres Abos kostenlos als eBook - Weitere Infos...
Autor(en): Jürgen Graf
Quelle: Training aktuell 02/15, Februar 2015, Seite 6-9
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