Organisation

Trainingstransfer

Besser ohne Zertifikat?

Seminare und Trainings enden klassischerweise mit einem Zertifikat oder einer Teilnahmebestätigung. Ein schöner Abschluss? Leider nicht. Denn manchmal kann genau das den Transfererfolg verhindern, meint Ina Weinbauer-Heidel. Die Wissenschaftlerin erklärt warum – und was besser funktioniert.
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Transfer – also die erfolgreiche Anwendung des Gelernten – ist das Ziel jeder Weiterbildungsmaßnahme und gleichzeitig die Archillesferse unserer Branche. Die Transferforschung hat in ihrer über 100-jährigen Geschichte eine Vielzahl von Faktoren identifziert, von denen der Transfererfolg abhängt (vgl. Bild links). Einer dieser Faktoren ist die sogenannte 'Transfererwartung im Unternehmen'. Bei ihm geht es um die Frage: Fällt es im Unternehmen auf, ob die Teilnehmenden das Gelernte (nicht) anwenden?

Die Forschungsergebnisse bestätigen, was uns schon der gesunde Menschenverstand sagt: Wenn im Unternehmen erkannt und positiv honoriert wird, ob und inwiefern Teilnehmer das im Training Erlernte auch praktisch umsetzen, steigt der Transfererfolg. Leider jedoch ist es in manchen Unternehmen genau umgekehrt. Jeder Versuch, das neu Gelernte anzuwenden, wird negativ kommentiert, à la: 'Bei uns geht das nicht, wir haben das immer so gemacht.' oder sogar 'Der beruhigt sich schon wieder, der war nur gerade auf einem Seminar.' Vom erlebten Trainingserfolg ist da …

Extras:
  • Sparringsfragen
  • Literatur- und Termintipps

Autor(en): Ina Weinbauer-Heidel
Quelle: Training aktuell 09/17, September 2017, Seite 42-45
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