Reflexion

Trainingsspitzen

Kurz und gut?

Alle ansprechen, alles abdecken: Das versuchen Verbände bei ihrer Namensgebung und schaffen damit wahre Wortungeheuer. Abhilfe versprechen die Abkürzungen, doch damit wird das Dilemma nur noch größer.
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Ein ganzes Lied haben die Fantastischen Vier dem Abkürzungswahn gewidmet – und Coachs können dem Titel 'MFG – Mit freundlichen Grüßen' sicher eine eigene Strophe anfügen, wenn sie sich mit der Verbandslandschaft beschäftigt haben. Hier wimmelt es nämlich nur so von Netzwerken, die sich verdammt ähnlich anhören. Der Grund: Viele Verbände teilen sich das V für den Verband, das D für Deutschland sowie das C fürs Coaching und bilden damit abwechslungsreiche Kombinationen wie DBVC, DCV oder dvct.

Aufgepasst, heißt es auch bei DGSF und DGSv, von denen auf Seite 40 die Rede ist. Wer beide unterscheiden will, muss sich gut auf den letzten Buchstaben konzentrieren. Darüber hinaus gibt es eher Gemeinsamkeiten als Unterschiede: Beide Verbände kommen aus dem therapeutischen Bereich – und aus Köln.

Dass die vermeintlich praktischen Kürzel auch bei den Verbänden selbst zu Konfusion führen können, hat die DGFP vorgemacht: Stolz stellte die Deutsche Gesellschaft für Personalführung im Sommer 2010 ihr neues Logo vor und verwies auf kleinen Give-aways auf den Link www.dgpf.de. Ein kleiner Buchstabendreher – das kann schon mal passieren. Sogar zweimal: Auf einer Presseaussendung vom November 2010 heißt der Verband dann auf einmal GDFP. Neue Vorschläge zur Buchstabenreihung sind in Düsseldorf sicher willkommen.
Autor(en): Corinna Moser
Quelle: Training aktuell 01/11, Januar 2011, Seite 42
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