Reflexion

Trainingsspitzen

Konfuzius sagt: Schluss mit den Zitaten!

Auf den Werbemitteln von Trainern und Coachs prangen an erster Stelle oft die Worte (vermeintlich) kluger Menschen. Denn Weiterbildner lieben es, Lebensweisheiten zu zitieren – selbst wenn die von Mao stammen. Ein Plädoyer gegen den Zitatewahn von Tanja Klein und Ruth Urban.
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'Lieber lässt sich ein Coach den linken Arm abnehmen als seine Zitate von der Website.'
Altes chinesisches Sprichwort

Coachs und Trainer lieben es, sich mit fremden Worten zu schmücken: kaum ein Flyer, eine Internetseite oder ein Newsletter, die ohne die Zitate von (vermeintlich) klugen Menschen auskommen. Auf manchen Homepages schmückt sogar jede Unterseite ein eigenes Zitat, in manchen Fachbüchern prangt vor jedem Kapitel eine Lebensweisheit.

Zitiert wird dabei anscheinend jeder, der bei drei nicht auf den Bäumen ist – sei es nun Konfuzius, Oscar Wilde oder Mickey Mouse. Manche Trainer oder Coachs beweisen allerdings ein wenig glückliches Händchen bei der Auswahl. Da werden etwa auch mal Churchill oder Mao zitiert – zumindest der zweite dürfte nicht nur im Coaching-Kontext eine eher fragwürdige Wahl sein.
Autor(en): Tanja Klein, Ruth Urban
Quelle: Training aktuell 02/14, Februar 2014, Seite 50
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