Reflexion

Trainingsspitzen

Hausmeister oder Trainer?

Manche Trainer lieben eine bildhafte Sprache. An sich kein Problem, solange der Gesprächspartner – vor allem der Kunde – sie denn auch versteht. Doch was meint ein Trainer eigentlich, wenn er davon spricht, 'Räume zu öffnen'? PR-Beraterin Kerstin Boll warnt vor weit herge­holten Metaphern in der Kundenkommunikation.
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Manch ein Trainer hat einen Hang zum Architektonischen, wie ich bereits des Öfteren feststellen konnte. Einer erklärte mir zum Beispiel ausführlich, wie er in Unternehmen 'Räume öffnet'. Klingt ja eigentlich mehr nach Hausmeister als nach Trainer. Von Strukturen, Linien und Architektur war da die Rede. Von Menschen hingegen – ziemlich irritierend für mich – weit und breit keine Spur. Falls Sie rätseln, was dieser Trainer konkret macht: Ich brauchte einige Zeit, bis mir aufging, dass er im Rahmen seiner Aufträge Botschafter für Change-Projekte sucht.

Andere Trainer zieht es ins Maritime: Sie treffen ihre Kunden in rauer See an, wo diese Land unter haben. Nach der gemeinsamen Arbeit an der mentalen Landkarte und einer Veränderung wird dann der Blick frei aufs blaue Meer.
Autor(en): Kerstin Boll
Quelle: Training aktuell 12/14, Dezember 2014, Seite 50
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