Reflexion

Trainingsspitzen

Coaching ist freiwillig. Punkt.

Immer wieder kommt die Diskussion auf, unter welchen Bedingungen Coaching freiwillig ist. Ein Missverständnis, meint Johannes Thönneßen, Coaching ist immer freiwillig. Oder hatten Sie schon mal einen Klienten, der in Handschellen zu Ihnen gebracht wurde?
Kostenfrei für Mitglieder von Training aktuell
Downloaden
Immer wieder geistert das Thema durch die Branche: 'Coaching muss freiwillig sein, sonst ist es sinnlos!' Die Gegenthese: 'Freiwilligkeit ist kein Muss, man sollte das Ganze pragmatisch sehen. Schon manch einer hat erst nicht gewollt und war später froh, dass er gewungen wurde!'

Wie denn nun? Ich glaube, hier liegt ein grundlegendes Missverständnis des Begriffs 'Freiwilligkeit' vor. Ist darunter zu verstehen, dass sich jemand selbst für Coaching interessiert und aus eigenem Antrieb nach einem Coach verlangt? Das wäre eine sehr enge Fassung des Begriffs. Ist 'Freiwilligkeit' auch noch dann gegeben, wenn der Partner oder der Vorgesetzte des Betreffenden ihm dringend rät, einen Coach aufzusuchen und er dieser Empfehlung folgt? Auch dann werden die meisten noch von 'Freiwilligkeit' ausgehen.

Was aber, wenn eine Führungskraft sagt: 'Sie brauchen Coaching, und ich habe einen Termin mit der Personalentwicklung vereinbart.' Oder noch härter: 'Entweder Sie gehen zu einem Coach oder ich sehe für Sie auf dieser Stelle keine Zukunft mehr!' Ist das dann auch noch freiwillig?
Autor(en): Johannes Thönneßen
Quelle: Training aktuell 05/12, Mai 2012, Seite 50
Wir setzen Analyse-Cookies ein, um Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Diese Cookies werden nicht automatisiert gesetzt. Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen finden Sie hier.
Akzeptieren Nicht akzeptieren
nach oben Nach oben