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Trainee-Programme sind bei Akademikern begehrt

Bei vielen akademischen Berufsanfängern stehen Trainee-Programme hoch im Kurs. Denn diese sind eine wichtige Einstiegshilfe mit optimalen Voraussetzungen für eine berufliche Karriere. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln bei 128 Unternehmen aus allen Wirtschaftszweigen, die im Jahr 1993 insgesamt 3.029 Trainee-Plätze angeboten haben. Das Fazit:
• Da die Wirtschaft vorwiegend Wirtschaftswissenschaftler und Ingenieure beschäftigt, richten die meisten Unternehmen ihre Programmangebote an Absolventen dieser beiden Fachrichtungen.
• In erster Linie sollen Trainee-Progamme den akademischen Bewerber beruflich qualifizieren, ihn in das soziale Umfeld integrieren und über die Organisationsformen des Unternehmens orientieren. Knapp 60 % der rund 300 in der Umfrage genannten Lernziele beziehen sich auf die Qualifikationsfunktionen. Dabei zeigt sich, daß berufliche Qualifikation ein weiter Begriff ist:
Die von den Befragten genannten Lernziele beziehen sich fast ebenso häufig auf anwendungsbezogenes, produktspezifisches Fachwissen wie auf außerfachliche Qualifikationen. Bei diesen außerfachlichen Lernzielen geht es an erster Stelle um die Ausbildung von Führungsqualifikationen. Dazu kommt die Schulung von allgemeinen intellektuellen, sozialen und kommunikativen Kompetenzen. Die restlichen 40 % der Lernziele entfallen auf die Integrations- und Orientierungsfunktion.
Autor(en): (eab)
Quelle: Training aktuell 09/94, September 1994
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