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Studie: Weiterbildner sollten sich auf Distance-Learning ausrichten

Ausländischen Weiterbildungsinteressierten werden in Deutschland relativ wenig geeignete Weiterbildungen angeboten. Denn nur wenige deutsche Trainingsinstitute sind international ausgerichtet, Übersetzungen in englischer Sprache sind eher die Ausnahme als die Regel. Zu dieser Zustandsbeschreibung gelangt die 'Studie zum europäischen und internationalen Weiterbildungsmarkt', die von der Unternehmensberatung Arthur Andersen im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt wurde. Sie gibt deutschen Weiterbildnern u.a. Handlungsempfehlungen zur Internationalisierung der beruflichen Weiterbildung an die Hand.
So rät Arthur Andersen z.B., auf Fremdsprachen umzustellen. Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, empfiehlt die Unternehmensberatung weiterhin, Weiterbildungsangebote an internationale Zertifizierungsanforderungen anzupassen, Zugangsvoraussetzungen zu flexibilisieren sowie Schulungen zu verkürzen und zu modularisieren. Vor allem aber sollten Weiterbildungsanbieter ihre Produktentwicklung auf Distance-Learning - insbesondere auf Computer-Based-Training - ausrichten.
Nicht zuletzt ist laut Studie der Aufbau von Netzwerken für die Internationalisierung entscheidend. So wird angeregt, dass Bildungsanbieter verstärkt an Förderprogrammen wie LEONARDO oder ADAPT teilnehmen sollen. Dem Staat wiederum legt Arthur Andersen die Start-up Finanzierung für eine 'zentrale Koordinierungsstelle' ans Herz. Über diese könnte dann z.B. eine Informations- und Vermittlungsagentur für ausländische Nachfrager, eine übergeordnete Datenbank im Internet und eine gemeinsame Marketingstrategie der deutschen Weiterbildner aufgebaut werden.
Autor(en): (pwa)
Quelle: Training aktuell 11/01, November 2001
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