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Studie: Unternehmen investieren zu wenig in die Personalentwicklung

Mittelständische Unternehmen legen zu wenig Wert auf eine systematische Personalentwicklung ihrer Nachwuchsführungskräfte. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Studie der Personalberatung Dieter Strametz & Partner, Hamburg.

Danach verfügen 72 Prozent der 138 befragten Firmen mit 50 bis 500 Beschäftigten nicht über ein Programm zum Identifizieren, Fördern und Binden ihrer künftigen Führungskräfte. Insgesamt führen zwar 93 Prozent der befragten Unternehmen Personalentwicklungsmaßnahmen durch, doch verstehen sie darunter lediglich den Besuch von Seminaren. Fast 50 Prozent der Befragten verzichten auf strukturierte Mitarbeitergespräche wie Leistungsbewertungsgespräche und 360-Grad-Feedbacks. Zur Identifikation von Nachwuchskräften haben nur 28 Prozent der befragten Unternehmen ein Programm. Entsprechend werden nur selten Nachfolge- und Schulungspläne erstellt.

Um ihre Mitarbeiter zu binden, organisieren rund 60 Prozent der Unternehmen gemeinsame Aktivitäten und bieten monetäre Anreize wie variable Vergütungsmodelle an. Auch wenn diese Prozentzahl recht hoch erscheint, könnten laut Strametz & Partner die Unternehmen noch mehr tun, um ihre Mitarbeiter zu binden. So genannte Fringe Benefits wie betriebliche Altersversorgung, Unfallversicherung oder Teilnahme an MBA-Programmen würden eine stärkere Wertschätzung gegenüber dem Mitarbeiter ausdrücken. Von den befragten Unternehmen bieten jedoch nur 19 Prozent solche Benefits an.
Autor(en): (ast)
Quelle: Training aktuell 07/01, Juli 2001
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