Markt

Studie: Schlechtes Zeugnis für Deutschlands Mitarbeiter

Deutschlands Chefs halten nicht viel von den Qualifikationen ihrer Mitarbeiter. Das ist das Ergebnis einer aktuellen internationalen Studie des Beratungsunternehmens Accenture. In der Untersuchung spricht der Großteil der 50 befragten Geschäftsführer aus Deutschland seinen Mitarbeitern elementare Fähigkeiten ab. Hauptkritik: Die Mitarbeiter würden die Strategie ihres Unternehmens nicht kennen. Entsprechend wüssten sie nicht, wie sie agieren müssen, um das Unternehmen erfolgreich am Markt zu positionieren.

Der mangelhafte Kenntnisstand der Mitarbeiter, der sich laut der Befragten über sämtliche Abteilungen und Hierachieebenen erstreckt, wird als Folge unzureichender Human-Resources-Strukturen und Weiterbildungsmöglichkeiten in den Unternehmen gesehen. Nur 38 Prozent der deutschen Geschäftsführer finden, dass die Personal- und Trainingsangebote in ihrem Hause mit den firmenspezifischen Anforderungen harmonieren und so dem Unternehmen tatsächlich einen Nutzen bringen.

Das Fazit von Norbert Büning, Accenture-Geschäftsführer im Bereich Human Resources: Die Unternehmen müssen ihre Personalentwicklung strategisch ausrichten, um letztlich im Wettbewerb bestehen zu können. So sollte z.B. auch der Zusammenhang zwischen durchgeführten Trainings und Veränderungen der Betriebsergebnisse stärker in den Mittelpunkt rücken. Der Studie zufolge wird der Einfluss von HR- und Trainingsmaßnahmen auf die Profitabilität des Unternehmens nur bei ca. 30 Prozent der Unternehmen in Deutschland erfasst. Ein kostenloser Download der Studie ist möglich unter www.accenture.de (über den Link 'Presse' gehen).
Autor(en): (pwa)
Quelle: Training aktuell 10/06, Oktober 2006
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