Netzwerke/Kooperationen

Studie: Offene Seminare als Notnagel bei aktuen Problemen

Allgemein zugängliche Seminare sind das A und O des Weiterbildungsgeschäfts. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Wuppertales Kreises unter 38 seiner 48 Mitgliedsinstitute. 45 Prozent des Umsatzes erzielen sie nämlich mit ihrem offenen Kursangebot.
Dabei haben die Befragten den Eindruck, daß offene Seminare oftmals eine Art Notnagel für die Teilnehmer darstellen. Vor allem, wenn Unternehmen ein fachliches Problem akut unter den Nägeln brenne, griffen sie auf offene Seminare zurück. Dieses Verhalten ist nach Ansicht der Befragten sowohl für kleine und mittlere als auch für größere Firmen typisch.
Firmeninterne Weiterbildungen sind laut Studie jedoch ebenfalls en vogue. Mit maßgeschneiderten Seminaren für einzelne Unternehmen erwirtschafteten die Institute des Wuppertaler Kreises 1998 rund ein Viertel ihres Umsatzes. Dabei hat mehr als die Hälfte der Bildungsanbieter festgestellt, daß interne Weiterbildung von den Unternehmen als strategisch wirksames Instrument angesehen wird. Allerdings läßt sich hier mit Standardseminaren kein hoher Umsatz erzielen: Zwei von drei Instituten berichten von einem hartem Preiswettbewerb. Gut Geld verdienen läßt sich nach Erfahrung der Verbandsmitglieder indes mit hochwertigen, individuell zugeschnittenen Seminaren: Sieben von zehn Weiterbildnern halten maßgeschneiderte Konzepte für sehr gefragt. Zudem beobachten die Institute des Wuppertaler Kreises einen veränderten Charakter der Seminare: Da verhaltensorientierte Themen wie Konfliktmanagement hoch im Kurs stünden, kämen Teilnehmer aller Hierachieebenen zusammen. Teamarbeit werde folglich großgeschrieben.
Autor(en): (nbu)
Quelle: Training aktuell 03/99, März 1999
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