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Studie: Ökonomische Beurteilungsverfahren werden bevorzugt

Das strukturierte Interview und die Beurteilung durch den Vorgesetzten im Mitarbeitergespräch sind die von Unternehmen am häufigsten genutzten Verfahren zur Potenzialerkennung. Dies zumindest belegt eine aktuelle Studie von Kienbaum Management Consultants, Berlin. Für die Untersuchung wurden 61 Personalverantwortliche aus Großunternehmen und mittelständischen Firmen befragt.

Dass das strukturierte Interview und die Vorgesetztenbeurteilung häufiger als andere Personalbeurteilungsverfahren eingesetzt werden, ist wohl auf ihren ökonomischen Nutzen zurückzuführen. Nach Meinung der Personalverantwortlichen zumindest weisen die beiden Instrumente die besten Kosten-Nutzen-Relationen auf. Doch auch aufwendigere Verfahren wie das Gruppen-Assessment und das 360°-Feedback werden von über drei Viertel bzw. zwei Drittel der Befragten als ökonomisch sinnvoll bewertet.
Das 360°-Feedback gewinnt laut Studie übrigens sowohl auf der Top-Management-Ebene als auch auf der mittleren Führungsebene zunehmend an Bedeutung. Ein Drittel der Personalverantwortlichen setzen die Instrumente derzeit ein. Maßgebend für die Beurteilung des Top-Managements sind aber das Management-Audit und das strukturierte Interview. Bei der mittleren Führungsebene überwiegt ebenfalls der Einsatz des strukturierten Interviews neben der Beurteilung durch den Vorgesetzten.

Die Studie 'Verfahren zur Potenzialerkennung und Beurteilung in Unternehmen' kann für 125,- Euro per Fax bezogen werden.
Autor(en): (pwa)
Quelle: Training aktuell 04/04, April 2004
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