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Studie: Kleine und mittelständische Betriebe zögerlich bei Einsatz von WBTs

Netzbasiertes Lernen spielt in kleinen und mittelständischen Unternehmen eine untergeordnete Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie 'Zukunftsperspektiven multimedialen Lernens in kleinen und mittleren Unternehmen'. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie wurden in der zweiten Hälfte des Jahres 1999 800 Unternehmen mit einer Betriebsgröße von 50 bis 1.000 Beschäftigten telefonisch befragt. Dabei gaben lediglich sieben Prozent an, das Internet oder Intranet bei der betrieblichen Weiterbildung zu nutzen.
Ist das netzbasierte Lernen auch noch stark im Rückstand, so nutzt immerhin jedes vierte der befragten Unternehmen multimediale Lernformen wie CBTs. Eingesetzt werden computer-gestützte Lernprogramme in erster Linie zur Schulung des professionellen Umgangs mit dem Computer. So setzen 61 Prozent der befragten Firmen multimediale Anwendungen zum Erlernen von Office-Software ein, fast die Hälfte nutzt sie zur Vermittlung von EDV-Kenntnissen.
Gespalten ist die Bereitschaft, in Zukunft stärker auf multimediales Lernen zu setzen: 17 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, den Einsatz multimedialer Lernmittel zu planen bzw. in Betracht zu ziehen. Gleichzeitig wird die Hälfte der Firmen - insbesondere die kleinen Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten - die neuen Lernmedien auch in absehbarer Zukunft nicht in die betriebliche Weiterbildung integrieren. Dabei scheinen die Kosten nicht der Hinderungsgrund zu sein: Nur zwölf Prozent der befragten Firmen nehmen an den Investionen in die multimedialen Lernmittel Anstoß.
Unter www.bmwi.de kann eine Zusammenfassung der Studie per Download aus dem Internet geladen werden. Die komplette Studie ist kostenlos erhältlich.
Autor(en): (pwa)
Quelle: Training aktuell 04/00, April 2000
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