Know-how

Stimmtraining: Mit individuellen Tönen zum kraftvollen Auftritt

'Soul-Food', zu deutsch Nahrung für die Seele, nennt Liz Howard ihre Stimm- und Ausdrucksseminare. Die Gospel- und Jazzsängerin aus New Orleans gründet ihr Training nämlich nicht wie andere Stimmexperten auf Kritik à la 'Sie sprechen zu hoch, zu tief, zu laut oder zu leise', was ihrer Meinung nach zu Verunsicherung und Zweifel bei den Teilnehmern führt. Stattdessen will Howard ihre Teilnehmer stärken, indem sie ihnen versichert, dass es keine negativen 'Sounds' gibt. 'Denn wer glaubt, dass sein Sound schlecht ist, kann niemals eine gute Präsentation halten', meint die Wahlmünchnerin. Statt von guten und schlechten Tönen zu sprechen, zeigt Howard also, wie viele verschiedene Töne in einem Menschen stecken und wie sie eingesetzt werden können. 'Ich zeige den Teilnehmern nicht, was sie verbessern sollen, sondern was sie bereits besitzen', beschreibt die Sängerin ihren Ansatz.

Mit diesem Know-how gibt es laut Howard keinen Grund, sich vor zweistündigen Vorträgen zu fürchten. 'Mit einer breiten Tonpalette ist es unmöglich, die Zuhörer zu langweilen oder heiser zu werden', verspricht Howard. Und: Wer mit seiner Stimme spielt, hat selbst mehr Spaß.

Zugang zur eigenen Stimme bekommen die Teilnehmer zum Beispiel mit dem so genannten Körperbouncing, einer Übung, die Blockaden löst und den Umfang der Stimme vergrößert. Und natürlich lernen die Teilnehmer bei Liz Howard, wie sie mit Gesangseinlagen ihrer Stimme mehr Ausdruck verleihen. Infos im Internet.
Autor(en): (ahe)
Quelle: Training aktuell 12/06, Dezember 2006
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