Tools&Technik

Software zur Erstellung von Wissensbilanzen kommt auf den Markt

Das Thema Wissensbilanzierung trifft bei deutschen KMU zunehmend auf Interesse, hat der Arbeitskreis Wissensbilanz festgestellt. Er hat aber auch erfahren: Obwohl ein Leitfaden auf dem Markt vorhanden ist, tun sich die meisten Unternehmen mit der Messung und Bewertung ihres immateriellen Kapitals schwer. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik, Berlin, hat der Arbeitskreis Wissensbilanz jetzt auf diese Situation reagiert und eine Software entwickelt, die Unternehmen dabei unterstützen will, selbstständig eine Wissensbilanz zu erstellen und auszuwerten.

Die 'Wissensbilanz-Toolbox' ist ihren Entwicklern zufolge ohne Vorkenntnisse anwendbar. Neben der Erläuterung der Methodik durch ein integriertes Lernmodul steht die strukturierte User-Führung im Mittelpunkt. So gibt das Programm Vorlagen für die einzelnen Prozessschritte bei der Erfassung und Bewertung des Humankapitals (z.B. Kompetenzen der Mitarbeiter), des Strukturkapitals (z.B. die Prozessorganisation) und des Beziehungskapitals (z.B. Kundenbeziehungen) an die Hand und hilft bei deren Ausführung. Auch Kontrollfragen nach jedem Prozessschritt sind integriert. Darüber hinaus bindet das Programm einen 'Fitness-Check' ein, bei dem die unternehmensinternen Voraussetzungen für eine Wissensbilanzierung unter die Lupe genommen werden. Last but not least stehen Funktionen zur Projekt- und Teamplanung zur Verfügung.

Die auf Microsoft Windows® basierte Software wird ab Juli 2006 kostenlos zur Verfügung stehen. Sie kann als CD-ROM bestellt werden unter Tel.: 01888-6 15 41 71 oder unter www.akwissensbilanz.org auf den PC geladen werden.
Autor(en): (pwa)
Quelle: Training aktuell 07/06, Juli 2006
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