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Supervision - muss das sein?

Serie Routinefragen

Supervision ist ja sinnvoll - aber für mich? Muss das wirklich sein? Diese Frage stellen sich viele Coachs. Und beantworten sie oft mit einem Nein. Denn die Vorstellung, dass im Coaching ein Dritter dabeisitzt, sorgt bei vielen für ein ungutes Gefühl. Zu Unrecht, meint Martin Wehrle.

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Jedes Wort, das im Coaching gesprochen wird, landet direkt auf der Goldwaage der Supervisorin. Wer weiß, ob es das nötige Gewicht erreicht. Und was tun, wenn ihre Rückmeldung am Ende zum Katastrophenbericht gerät? Wenn sie dem Coach wie einem Prüfling sein Versagen vorführt?


Solche Fantasien bewirken, dass die meisten Coachs umso mehr auf Supervision verzichten, je erfahrener sie werden. Das ist ein großer Fehler. Denn wirklich erfahrene Beratungsprofis sehen die Rolle des Supervisors komplett anders – und üben sie oft selbst auch anders aus: Hier wird kein Wort auf die Goldwaage gelegt, es geht nicht darum, Schwächen aufzudecken und erst recht nicht darum, Noten zu vergeben. Das erste Augenmerk eines guten ...

Der Beitrag stammt aus dem Buch von Martin Wehrle: Die Coaching-Schatzkiste. 150 kostbare Impulse für Entdecker – darunter 50 Methoden, 30 Checklisten, 20 Storys und über 850 Coaching-Fragen. managerSeminare, Bonn 2018, 49,90 Euro, für Abonnenten 39,90 Euro. Zu bestellen über www.managerseminare.de/EditionTA

Autor(en): Martin Wehrle
Quelle: Training aktuell 04/19, April 2019, Seite 46 - 47 , 4679 Zeichen

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