Inspiration

Serie Reflexionsmethoden

Struktur zum Nachdenken

Wer reflektiert, will in der Regel in die Tiefe. Ein theoretisch fundiertes, strukturiertes Vorgehen macht den Weg dorthin deutlich einfacher. Ein solches lässt sich zum Beispiel aus dem Riemann-Thomann-Kreuz sehr gut ableiten. Reflexionsexperte Jörg Friebe stellt drei seiner Methoden vor, die das Modell nutzen.
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Das Riemann-Thomann-Kreuz, das auf Arbeiten der Psychologen Fritz Riemann und Christoph Thomann zurückgeht, ist ein prägnantes und eingängiges Modell, um eigene Grundbedürfnisse zu identifizieren. Dies ist in der Regel ein wichtiger Schritt, der die Arbeit auf tieferen Reflexionsebenen erst ermöglicht. Das Modell löst zwei sich ergänzende Grundbedürfnisse in vier Grunddimensionen auf: die Sehnsucht nach Nähe versus der nach Distanz und die nach Dauer beziehungsweise nach Wechsel. Jede Person und jede Gruppe besitzt zwar in der Regel von jeder dieser vier Ausprägungen etwas, hat aber zugleich ihren Schwerpunkt. Die Gewichtung ist dabei individuell unterschiedlich. Um diese visualisierbar zu machen, sind die vier Begriffe den vier Achsen eines Koordinatensytsems zugeordnet – des Riemann-Thomann-Kreuzes. Innerhalb dieser Struktur lässt sich der eigene Schwerpunkt klarer verorten, Entwicklungsfelder lassen sich einfacher erkennen, und auch Missverständnisse lassen sich oft leichter entdecken. Durch diese einfache Orientierungshilfe wird die Kommunikation zwischen Menschen darüber, was ihnen wichtig und wertvoll ist, deutlich erleichtert. Wie vielfältig diese Grundlage nutzbar ist, zeigen die drei folgenden Methoden.

Einen guten Einstieg in die Thematik bietet diese kleine Intervention, die auch dann gut funktioniert, wenn das Modell noch nicht bekannt ist. Mit ihrer Hilfe kommen die Erwartungshaltung und Einstellungen der Teilnehmer innerhalb weniger …

Extras:
  • Literaturtipp
  • Handout: Riemann-Thomann-Kreuz
Autor(en): Jörg Friebe
Quelle: Training aktuell 06/17, Juni 2017, Seite 20-23
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