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Die Unglücks­anleitung

Serie Coachingimpulse

Wer weiß, wie er sich unglücklich machen kann, erfährt viel über das Gegenteil: den Weg ins Glück. Und wer aufzählt, was alles schiefgehen kann, lernt viel darüber, was für den Erfolg wichtig ist. Das ist die Grundidee paradoxer Interventionen. Martin Wehrle erklärt, wie sie ein Coaching bereichern können – und wie ein paradoxer Selbstcheck sogar dem Coach selbst bei der Vorbereitung helfen kann.

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Probleme sind nicht einfach da, sie werden gemacht – durch die Art, wie ein Mensch denkt. Jede Situation lässt sich in zwei Varianten denken: lösbar oder unlösbar. Jeder Mitmensch lässt sich in zwei Rollen sehen: als Gegner oder Freund. Und auch beim Blick in den Spiegel besteht freie Wahl: Ist ein hilfloser Gefangener des Problems zu sehen oder ein kompetenter Problemlöser?

Jedoch laufen diese Entscheidungen unbewusst ab. Wer sich in sein Problem­denken manövriert, ist sich dessen kaum bewusst. Paradoxe Interventionen schärfen die Wahrnehmung dafür. Etwa die Unglücksanleitung, die einlädt, sich der Lösung …


Extras:
  • Literaturtipp
  • Handout: Selbstcheck – Anleitung zum Fehlstart

Autor(en): Martin Wehrle
Quelle: Training aktuell 04/17, April 2017, Seite 21 - 23 , 9196 Zeichen

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