Inspiration

Serie: Coachingfragen

Denkanstöße

Feedback-Fragen erhöhen die emotionale Betriebstemperatur des Klienten und erweitern seinen Horizont. Im siebten Teil unserer Serie erklärt Fachbuchautor Martin Wehrle, wie Coachs mit gezielten Rückmeldungen Erkenntnissprünge anregen.
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Eine Frage wirkt immer in zwei Richtungen: Sie holt Gedanken aus dem Klienten heraus, und sie spielt ihm Gedanken zu. Den Coachee auf etwas hinzuweisen, ihm ein Feedback zu geben, kann effektiv sein. Zum Beispiel wollen Sie ihm rückmelden, dass er nach Ihrer Meinung zu viele Ziele zur selben Zeit anpacken will. Oder Sie wollen spiegeln, welche Signale der Körpersprache Sie bei ihm wahrnehmen. Oder Sie wollen Ihrem Klienten eine wichtige Information als Grundlage für neue Gedanken geben.

Zwei Beispiele zeigen, wie sich Feedback-Fragen im Coaching einsetzen lassen:
  • Klientin: 'Wenn die Mitarbeiter bockig sind, werde ich sie an die kurze Leine nehmen. Dann bleibt ihnen keine Wahl – dann müssen sie einfach mit!' Coach: 'Nun gibt es ja Führungsexperten, die sagen: 'Je größer der Zug ist, den man auf Mitarbeiter ausübt, desto mehr ziehen sie dagegen.' Wie schätzen Sie diese Gefahr ein?'
  • Klient: 'Die Kritik meines Chefs kam aus heiterem Himmel. Über den Inhalt würde ich mit mir reden lassen, aber er hatte vorher nie ein Wort gesagt und mich eiskalt in dieses offene Messer laufen lassen.' Coach: 'Auf der einen Seite höre ich heraus, dass Sie durchaus mit einem kritischen Feedback Ihres Chefs leben könnten. Nur hätten Sie es sich früher gewünscht, quasi als Wegweiser. Auf der anderen Seite klingt für mich an, dass Sie – was den Inhalt der Kritik angeht – Ihrem Chef sogar ein Stück weit recht geben. Inwieweit sehe ich das richtig?'


Der komplette Beitrag stammt aus dem Buch 'Die 500 besten Coaching-Fragen' - weitere Informationen finden Sie hier: Bestell-Link
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Autor(en): Martin Wehrle
Quelle: Training aktuell 02/13, Februar 2013, Seite 28-30
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