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Screencasts selbst gemacht

Learning by Viewing

Eingängig, vielseitig und noch dazu kostenlos: Digitale Anleitungen per Screencast können Webseiten oder ganze E-Learning-Sessions bereichern. Die lehrreichen Bildschirmvideos sind zudem einfach herzustellen. Der E-Learning-Experte Clive Shepherd zeigt, wie es geht.
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Bewegtbilder sind im E-Learning unverzichtbar: Sie binden Aufmerksamkeit und können komplexe Prozesse in kurzer Zeit erklären. Echte Videos sind jedoch aufwändig und teuer. Eine günstige Alternative sind die lernerfreundlichen Screencasts. Die Bildschirmvideos eignen sich besonders für Computerschulungen oder zum Vorstellen von Web-Content. Als vertonte Präsentationen sind sie thematisch letztlich aber unbegrenzt. Um einen Screencast zu erstellen, führt man auf dem Computer einfach die Schritte aus, die man zeigen möchte. Die Software zeichnet das als Animation auf, die zusätzlich mit Text und Ton versehen werden kann. Üblicherweise sind Screencasts kurze, in sich geschlossene Module oder mehrere Teilabschnitte, die es dem Lerner erlauben, das Material in kleinen Häppchen zu sich zu nehmen – und direkt umzusetzen.

Screencasting-Tools sind schon seit vielen Jahren auf dem Markt, lange bevor der Begriff 'Screencasting' geprägt wurde. Vollprogramme wie Techsmith Camtasia oder Adobe Captivate verfügen über ausgeklügelte Funktionen. So erstellte Screencasts können sogar Simulationen der zu lernenden Software-Aufgaben enthalten, so dass der Lerner zum Üben den Screencast gar nicht erst verlassen muss. Für Einsteiger sind aber andere, aktuellere Tools interessanter: browserbasierte Online-Werkeuge wie Screenr oder Screenjelly. Mit ihnen lassen sich einfache Vorführungen erstellen und direkt online veröffentlichen. Die so hergestellten Screencasts sind nicht interaktiv. Als Selbstlernhilfen sind sie dennoch bestens geeignet. Online-Tools bieten viele Vorteile: Sie sind meistens kostenlos und müssen nicht eigens heruntergeladen und installiert werden. Sie verfügen von Haus aus über alle Arten raffinierter Schnittstellen zu anderen Online-Tools, speziell zu Social-Media-Portalen. Vor allem aber sind die webbasierten Screencast-Tools sehr einfach zu bedienen, so dass man ohne lange Vorlaufzeiten loslegen kann.

Extras:
  • Was sind Screencasts und wofür können Trainer sie nutzen?
  • Profi-Tipps für Screencaster: Von Tool-Auswahl bis Veröffentlichung
Autor(en): Clive Shepherd
Quelle: Training aktuell 06/11, Juni 2011, Seite 32-33
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