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Schweizerischer Beratungs- und Coaching-Tag feiert Premiere

Wo ist meine Position im Spannungsfeld zwischen Wissenschaftlichkeit, Anforderungen des Marktes und Ethik? Welche Widersprüchlichkeiten birgt das Beratergeschäft und wie begegne ich ihnen? Antworten auf diese Fragen sollen Supervisoren, Coaches und Organisationsberater auf dem '1. Schweizerischen Beratungs- und Coaching-Tag' am 24. November 2008 in Bern erhalten. Ausgerichtet wird dieser von der Beratungsfirma reflect-on und dem Berufsverband für Supervision, Organisationsberatung und Coaching (BSO).

Das Motto der Tagung – 'Beratung zwischen Geist und Geld' – greift Jörg Fengler in seiner Keynote auf. Der Professor für Heilpädagogische Psychologie an der Universität Köln spricht unter dem provokanten Titel 'Geld und Geist – Ein schönes Paar' über Widersprüche im Beratergeschäft. Über solche, die aufgelöst werden können, und über solche, mit denen Berater leben müssen. Auch Willem Lammers, Leiter des Instituts für angewandte Sozialwissenschaften (ias) in Bad Ragaz, stellt ein Gegensatzpaar in den Mittelpunkt seines Vortrags: 'Die Zukunft der Beratung – Aldi oder Armani?'. Ihn beschäftigt die Frage, ob als Folge der sich öffnenden Einkommensschere bald nur noch Beratung für Begüterte angeboten wird.

Die möglichen Auswirkungen von negativem Klientenfeedback auf das Selbstbild des Beraters indes behandelt zuvor Coaching-Pionier Wolfgang Looss. Und Christine Hofer, ehemaliges BSO-Vorstandsmitglied und Fachbereichsleiterin an der Pädagogischen Hochschule Zürich, will im manchmal angespannten Verhältnis von Beratungstheorie und Beratungspraxis vermitteln. Neben den genannten Keynote-Vorträgen gibt es acht Workshops – u.a. zu den Themen 'Produktives Scheitern' und 'Machtausübung in Coaching und Beratung'. Teilnahmegebühr: 540 CHF.

Autor(en): (kol)
Quelle: Training aktuell 11/08, November 2008
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