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Rückblick und Vorausschau: Führungswechsel im DVWO

Nach sechs Jahren als Präsidentin des 2002 gegründeten Dachverbandes der Weiterbildungsorganisationen e.V. (DVWO) gibt sich Renate Richter seit Januar 2008 mit dem Amt der DVWO-Vizepräsidentin zufrieden. Der Grund: Richter möchte kürzer treten. Dennoch ist ihr Engagament für den DVWO nach wie vor groß: 'Als stellvertretende Präsidentin möchte ich die von mir aufgebauten politischen Kontakte weiter pflegen und ausbauen', erklärt Richter. So diskutierte sie z.B. Mitte Februar 2008 im Weiterbildungsbeirat der FDP mit dem parlamentarischen Staatssekretär Andreas Storm über Weiterbildungsallianzen auf den Ebenen von Bund, Ländern und Kommunen. Dass dem Know-how der Vize-Präsidentin in Politikerkreisen Gehör geschenkt wird, liegt nach Ansicht von Renate Richter daran, dass der DVWO mittlerweile zu einem national und international anerkannten Partner in der Bildungspolitik avanciert ist.

Einen Namen gemacht hat sich der Verband etwa im Bereich der Qualitätssicherung. So entwickelte die Dachvereinigung unter der Ägide von Richter verschiedene Qualitätssicherungsmodelle wie eine Trainerzertifizierung sowie Systemzertifizierungen für Ausbildungsinstitute und Ausbildungen. Die Instrumente sollen jedoch nicht nur die Qualität der Weiterbildungsangebote sichern. Sie sollen auch für eine Professionalisierung des Weiterbildungspersonals sorgen. Und damit verbunden: für eine Aufwertung und Akzeptanz des Berufsbildes Trainer – und das über europäische Ländergrenzen hinweg. Schließlich hat der Verband eine klare Ausrichtung: 'Die Arbeit des DVWO dient primär der Imagebildung des Trainerstandes', erklärt Richter. Dazu sei es unerlässlich, an nationalen und internationalen Bildungsprozessen und Bildungsentscheidungen mitzuwirken.

Und diese Richtung soll auch unter dem neuen Präsidenten Dr. Uwe Genz beibehalten werden. Erfahrungen für das Amt als DVWO-Präsident hat Genz in verschiedenen Organisationen sammeln können: u.a. als stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft für Gehirntraining e.V. Neben seinem Engagement in Sachen Lern- und Gedächtnistraining macht sich Genz im Demographie-Netzwerk (ddn) der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) für das Thema 'demographische Entwicklung' stark. Der promovierte Chemiker scheint also ausreichend auf eine engagierte, bisweilen auch enervierende Verbandsarbeit vorbereitet zu sein.

Autor(en): (ahe)
Quelle: Training aktuell 03/08, März 2008
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