Netzwerke/Kooperationen

QRC: Verbandsgründer Migge gibt den Vorsitz ab

'Der QRC war immer eng mit mir und meinem Namen verknüpft', resümiert Dr. Björn Migge. Der Berater und Coach aus Porta Westfalica hatte den Qualitätsring Coaching und Beratung (QRC) 2004 ins Leben gerufen und tritt jetzt als Vorsitzender zurück. 'Es ist nur konsequent, dass ich den Vorsitz abgebe, wenn sich der Verband neu aufstellt', begründet Migge seinen Schritt.

Der Hintergrund: Mit Björn Migge an der Spitze repräsentierte der QRC bislang hauptsächlich Personal Coachs. Als solches sind im QRC Coachs definiert, die sich überwiegend an Privatzahler richten. In Zukunft soll jedoch das Coaching in größeren Firmen eine stärkere Rolle spielen. Damit will der Verband der Tatsache Rechnung tragen, dass sich zunehmend mehr Business Coachs im QRC organisiert haben, solche Coachs also, die sich an Unternehmen wenden. Für den neuen Schwerpunkt steht denn auch der neue Verbandschef Stefan Lorenz. Der Manager bei der Deutschen Post AG und IHK-Business-Coach wird sein Amt zum 1. Oktober 2008 antreten. 'Wir setzen auf Kontinuität in unseren Ansprüchen und wollen die Synergien nutzen, die sich aus dem gemeinsamen Dach für Personal und Business Coachs ergeben', so Lorenz zur zukünftigen Ausrichtung des Verbandes.

An den hohen moralischen und ethischen Standards, die den QRC auszeichnen, soll sich auch in Zukunft nichts ändern. Das betonen sowohl der zukünftige als auch der scheidende QRC-Vorsitzende. 'Wir verstehen uns nicht als Sozialromantiker, aber wir sehen es als unsere Aufgabe an, das Verständnis für ethische Verantwortung in die Führungsetagen hineinzutragen', fasst Björn Migge zusammen. 'Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, setzen wir uns stark für das Thema Lebenslanges Lernen ein', fügt Stefan Lorenz hinzu. Die QRC-Mitglieder verpflichten sich, jährlich mindestens 30 Weiterbildungsstunden zusätzlich zu Supervisionen etc. nachzuweisen. Fortgesetzt wird auch in Zukunft der Dialog im Rahmen des Roundtable Deutscher Coaching-Verbände, bei dem es u.a. um gemeinsame Ausbildungs-, Zertifizierungs- und Re-Zertifizierungs-Richtlinien geht.

Autor(en): (msc)
Quelle: Training aktuell 10/08, Oktober 2008
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