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Professionalisierung der Coachingbranche

Einheitliche Coachingstandards beschlossen

Coach darf sich hierzulande jeder nennen. Nun haben zehn Coachingverbände einheitliche Coachingstandards beschlossen. Die sollen Nachfragern mehr Orientierung bieten und die Qualität von Coaching sichern.
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Dass der deutsche Coachingmarkt unübersichtlich ist – für Anbieter wie für Nachfrager – pfeifen mittlerweile die Spatzen von den Dächern. Doch was dagegen tun? Überlegungen, die Branche etwa per Gesetz stärker zu reglementieren, werden immer mal wieder angestellt. Nun haben zehn Branchenverbände, die den Round­table der Coachingverbände bilden (siehe Kasten links), die Sache selbst in die Hand genommen und Ende März einheitliche Coachingstandards verabschiedet. Diese sind als Mindestanforderung zu verstehen, an die sich die Verbände und deren Mitglieder von nun an halten. Nach eigenen Angaben repräsentiert der Roundtable mit seinen Mitgliedsverbänden über 9.500 Coachs in Deutschland.

Die gemeinsamen Standards werden allerdings nicht die jeweiligen Verbandsregeln ablösen. 'Sie sind nur die Basis, auf der jeder Verband die eigenen Differenzierungen und Merkmale aufsetzen kann', erläutert Lutz Salamon, Sprecher des Roundtables. Soll heißen: Unterschreiten dürfen die Verbände die Standards nicht, sehr wohl aber selbst strengere festlegen ...

Extras:
  • Roundtable der Coachingverbände
  • Linktipp: Hier lassen sich die Coachingstandards herunterladen
Autor(en): Miriam Wagner
Quelle: Training aktuell 05/15, Mai 2015, Seite 10-11
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