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Persönlichkeitspsychologie für Coachs
Persönlichkeitspsychologie für Coachs

Extreme Entwicklungsbegleitung

Coaching ist keine Therapie und wird es auch nie sein. Dennoch gibt es Berührungspunkte zwischen beiden Beratungsformen. Denn die Grenzen zwischen extremen Persönlichkeitsstilen und Persönlichkeitsstörungen sind oft fließend. Und darauf sollten sich gute Coachs einstellen können, finden Bettina Hafner und Gudula Ritz. Wie das gelingen kann, erklären die beiden Psychologinnen in einem neuen Buch.
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Klar. Im Coaching wird nur mit Personen ohne psychische Störungen gearbeitet. Wer ernsthafte psychische Probleme hat, braucht eine Therapie – das verinnerlichen Coachs üblicherweise früh in ihrer Ausbildung. Themen wie Persönlichkeitspsychologie und Persönlichkeitsstörungen sind dort entsprechend kaum vorgesehen. Und das ist auch okay – einerseits. Andererseits sollten sich Coachs darüber im Klaren sein, dass sich die Coachees ihrerseits nicht ganz und gar und nicht verlässlich an diese festgeschriebene Abmachung halten.

So tauchen im Coaching immer wieder Menschen mit mehr oder weniger stark ausgeprägten Persönlichkeitsstilen und womöglich sogar Persönlichkeitsstörungen auf. Und zwar nicht, weil sie diese Eigenschaften als Herausforderung begreifen oder ändern möchten – dann würden sie wahrscheinlich wirklich zu einer Therapie gehen. Ihnen geht es nur um die Folgen, die sich …

Autor(en): Bettina Hafner, Gudula Ritz
Quelle: Training aktuell 04/21, April 2021, Seite 34-38
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