Netzwerke/Kooperationen

Offener Brief vom BDVT

Aller Anfang ist schwer. Das merkt momentan das neu gewählte Präsidium vom BDVT Berufsverband Deutscher Verkaufsförderer und Trainer. Die Ankündigung, sich künftig verstärkt dem Thema Vertrieb widmen zu wollen, löste Verwirrung bei den Mitgliedern aus (vgl. TA 7/2000). Jetzt wird auch noch die langjährige Leiterin der BDVT-Geschäftsstelle Renate Richter ihren Vertrag nicht verlängern. Als Grund nennt das Präsidium Meinungsverschiedenheiten über die strategische und organisatorische Entwicklung des Verbandes.

Um zur Entwirrung beizutragen, hat Ursula Widmann-Rapp nach den ersten 30 Tagen als Präsidentin die Flucht nach vorn angetreten. In einem offenen Brief stellt sie klar, dass der BDVT für alle Mitglieder eintrete und deren Interessen noch stärker als bisher vertreten wolle. Nach dem besonderen Engagement des ehemaligen Präsidenten Peter Schmitt im Bereich Training werde der Verband 'sich nun zusätzlich dort inhaltlich einschalten und engagieren, wo Vertriebsthemen diskutiert werden'.

Zudem sind alle Mitglieder aufgerufen, Vorschläge zu machen, wie der BDVT sich bei Veranstaltungen besser präsentieren kann. Neue Lösungen in der internen und externen Kommunikation sind gefragt. Geschäftsstelle und Präsidentin sollen dabei durch eine neue Arbeitsteilung entlastet werden: Mit Hartmut Höfer, dem stellvertretenden Präsidenten, und Claus von Kutzschenbach gibt es erstmals zwei geschäftsführende Vizepräsidenten. Höfer soll nun zunächst kommissarisch die BDVT-Geschäftsstelle leiten, während von Kutzschenbach die Pressearbeit neu koordinieren wird, aus der sich Richter ebenfalls zurückziehen will.
Autor(en): (aen)
Quelle: Training aktuell 08/00, August 2000
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