Tools&Technik

Neues Tool will Denkprozesse dokumentieren

Kommunikation kann ganz schön schwierig sein. Erst recht, wenn es um komplexe Strukturen oder Projekte geht. 'Dann reicht es oft nicht, sich zusammenzusetzen und abzusprechen', findet Stefan Oppl. Weil Informationen unterschiedlich interpretiert werden können oder ganz untergehen, hat er ein Tool entwickelt, das Abhilfe schaffen soll: Mit Table Top Concept Mapping soll es gelingen, Gedanken, Konzepte und Prozesse für andere sichtbar – und damit begreifbar und verhandelbar zu machen.

Dafür verbindet das Tool klassische Strukturlegetechniken mit computerbasierter Visualisierung. So können Arbeitsgruppen Prozessmodelle, Concept Maps und andere mentale Modelle nicht nur dreidimensional entwickeln und darstellen, sondern auch für die weitere Bearbeitung digitalisieren. Grundelemente der Gedankenmodelle sind bunte Bausteine. 'Die Steine symbolisieren, was auch immer die Beteiligten mit ihnen ausdrücken wollen', erklärt Oppl. Das können Arbeitsschritte, Dokumente oder involvierte Personen sein – die jeweils passenden Konzepte werden von den Nutzern frei ausgehandelt.
Arbeitsfläche und Computer-Schnittstelle ist ein transparenter Tisch: Hier können die Diskutanten die Bausteine platzieren und zusätzliche Informationen aufprojizieren – zum Beispiel können sie einzelne Konzepte mit Namen versehen oder durch Querverbindungen in Beziehung setzen.

Während die Nutzer am Tisch arbeiten, wird alles immer wieder von unten abgelichtet und auf das angeschlossene Laptop übertragen. So wird nicht nur das Modell dokumentiert, sondern auch seine Entstehung. Aufstellungen etwa lassen sich so detailliert nachvollziehen und archivieren. Das Tool ist bisher nur als Prototyp erhältlich, nähere Informationen im Internet.

Autor(en): (lis)
Quelle: Training aktuell 08/09, August 2009
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