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Neues Managementtraining: Im Flugzeug zur Führungskraft

Mit der 'Pilotenstrategie' erfüllt Wolfram Beschle Managern den Traum vom Fliegen. Sein Angebot: Bis zu 60 Minuten steuern Manager ein ultraleichtes Sportflugzeug über das Markgräflerland. An ihrer Seite: Beschles Partner und Pilot Wolfram Walter, der eingreift, sobald es brenzlig wird. Ziel ist es, Führungskräfte zu kompetenten Unternehmenskapitänen zu machen, indem sie die Parallelen zwischen Fliegen und Managen am eigenen Leib erfahren.

Insgesamt fünf Parallelen haben Beschle und Walter zwischen Unternehmens- und Flugwelt ausgemacht:

1. Bring die Kugel in die Mitte: Während des Fluges zeigt ein Instrument an, wie das Flugzeug in der Luft liegt. 'Die Führungskräfte werden feststellen, dass sie immer wieder gegensteuern müssen, um die Maschine auf Kurs zu halten', erläutert Beschle. Ähnlich verhält es sich mit der Work-Life-Balance. Auch hier muss korrigiert werden, sobald ein Bereich die Oberhand gewinnt.

2. Die Natur ist das Maß der Dinge: Fliegen erfordert Sensibilität für die Umwelt. Anders als beim Autofahren haben Faktoren wie Regen, Wind und Nebel großen Einfluss. Wie ein guter Pilot sollte auch eine Führungskraft das Wesen, also die Natur seiner Mitarbeiter bei der Aufgabenverteilung beachten.

3. Herz und Verstand als Erfolgsfaktoren: Beim Landen, so Beschle, merken die Manager, dass es nicht ausreicht, nur mit der technischen Seite des Fliegens vertraut zu sein. Ebenso wichtig sind Gefühl und Intuition. Auf den Führungsalltag übertragen bedeutet das: Manager sollten bei ihren Entscheidungen auch die rechte Gehirnhälfte gebrauchen.

4. Das Selbstverständliche tun: Beim Fliegen gibt es Checklisten, die festlegen, wann was getan werden muss. Auch im Unternehmen sollten Checklisten den reibungslosen Ablauf von Vorgängen garantieren.

5. Die Illusion erkennen: Fliegen vermittelt ein Gefühl jenseits der 3-D-Erfahrung. 'Führungskräfte erleben die Grenzenlosigkeit', so der Berater. Sie bekommen Distanz zu Problemen und entwickeln neue Perspektiven.
Autor(en): (ahe)
Quelle: Training aktuell 12/07, Dezember 2007
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