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Neues Instrument zur Bewertung von e-Learning-Tools

Ein neues Verfahren zur Bewertung technologiegestützter Bildungsangebote hat Bayer Industry Services (BIS), Leverkusen, gemeinsam mit der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg, entwickelt. Das Besondere des Qualitätsbewertungsverfahrens mit dem Namen 'Qdidact': Die digitalen Lernangebote werden im Kontext ihrer konkreten Nutzungssituation betrachtet. 'Man wird einem e-Learning-Instrument nicht gerecht, wenn man es in Benotungskategorien wie 'gut' oder 'schlecht' einteilt. Vielmehr ist ein Bildungsangebot mehr oder weniger geeignet - je nachdem, für welchen Zweck und in welcher Situation es zum Einsatz kommen soll', erklärt Hans-Jürgen Niehues, Projektleiter Qdidact bei Bayer Industry Services, den Ansatz.

Dementsprechend hat man bei der Entwicklung des Kriterienkatalogs von Qdidact nicht e-Learning-Produkte miteinander verglichen und aus dieser Betrachtung die Qualitätskriterien abgleitet. Vielmehr hat man das Pferd von hinten aufgezäumt, indem alle Lernszenarien, die möglich sind, definiert und für diese Lernszenarien dann die Qualitätsanforderungen festgelegt wurden. Digitale Lernmedien werden also in erster Linie unter didaktischen und weniger unter technischen Gesichtspunkten betrachtet. Ausgehend von diesem handlungsorientierten Ansatz sind um die 70 Kriterien erarbeitet worden.

Bei Bayer Industry Services ist der Kriterienkatalog bereits im Einsatz. Dabei sichert Qdidact nicht nur eigene Kaufentscheidungen für e-Learning-Produkte ab. Mithilfe des Instruments berät das Leverkusener Unternehmen auch Bildungsunternehmen, die technologiegestützte Lerntools einkaufen bzw. entwickeln wollen. Nähere Informationen per E-Mail.
Autor(en): (pwa)
Quelle: Training aktuell 05/06, Mai 2006
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