Netzwerke/Kooperationen

Neuer Trainerverband geht offiziell an den Start

Der Ende vergangenen Jahres angekündigte Bundesverband ausgebildeter Trainer und Berater (BaTB) hat jetzt offiziell seine Arbeit aufgenommen (siehe auch Heft 10/2000). Auf der konstituierenden Sitzung wurde der Trainer und Mitbegründer des Bündnisses Dieter A. Sonnenholzer zum Präsidenten gewählt.

Zurzeit zählt der Verband 35 Mitglieder, angestrebt bis Ende des Jahres werden circa 100. Sonnenholzer kann sich dabei vorstellen, dass Trainer, die bereits dem Berufsverband für Verkaufsförderer und Trainer (BDVT) angehören, - dem größten deutschen Trainerverband - sich zusätzlich im BaTB organisieren. 'Die eine Mitgliedschaft schließt die andere ja nicht aus', unterstreicht er. Der Verband verstehe sich ausdrücklich nicht als Konkurrenz zum BDVT.
Eines der Ziele des BaTB: eine Qualitätsmarke im Trainings- und Beratungsmarkt zu etablieren. So vergibt er das Gütesiegel zum geprüften BaTB-Trainer und Berater. Hierbei handelt es sich nicht um eine standardisierte Zertifizierung, vielmehr werden Kriterien von Fall zu Fall erarbeitet. Für Trainingsmaßnahmen zwischen vier und sechs Tagen erfolgt die Zertifizierung auf Grundlage des Seminarkonzepts, bei längeren Trainings sind die Prüfer des BaTB vor Ort.

Für seine Mitglieder setzt der BaTB ebenfalls Qualitätsstandards: Wer Mitglied werden will, muss unter anderem eine abgeschlossene Trainerausbildung mit methodischen, didaktischen und inhaltlichen Bestandteilen nachweisen, über Trainingserfahrung verfügen und eine Prüfung vor dem Aufnahme-Ausschuss - in Form einer Präsentation vor Verbandsmitgliedern - ablegen. Aber auch während der Verbandszugehörigkeit sollen die Mitglieder ihre Fähigkeiten regelmäßig unter Beweis stellen - z.B. anhand einer Präsentation auf der Mitgliederversammlung. Last but not least plant der BaTB, sich selbst zertifizieren zu lassen.

Im Leistungsangebot des BaTB stehen die Themen Existenzsicherung und Selbstvermarktung oben an. Hierfür sollen regelmäßig Seminare und Coachings stattfinden. Zur internen und externen Informationsverbreitung nutzt man das Internet. Der Jahresbeitrag kostet 350 Mark.
Autor(en): (pwa)
Quelle: Training aktuell 03/01, März 2001
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