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Neue Studien bestätigen schwache e-Learning-Nutzung von KMU

Auch wenn viele Anbieter von digitalen Lernlösungen behaupten, e-Learning-Produkte für die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen zu entwickeln - das Angebot an passenden e-Learning-Lösungen für KMU ist dürftig. Das hat das Institut Arbeit und Technik IAT, Gelsenkirchen, im Rahmen seines Projektes ARIEL - die Abkürzung steht für Analysing and Reporting on the Implementation of Electronic Learning in Europe - ermittelt. Vor diesem Hintergrund nicht weiter verwunderlich ist ein weiteres Ergebnis des Projektes: Fast keines der von IAT ca. 400 befragten Unternehmen kann E-Learning-Erfahrung vorweisen.

Die Ergebnisse der Studie 'Corporate Learning - E-Learning in deutschen Unternehmen' des MMB Instituts für Medien- und Kompetenzforschung, Essen, stimmen da schon etwas versöhnlicher: Immerhin 20 Prozent der KMU mit einer Mitarbeiterzahl von mindestens 100 setzen der Untersuchung zufolge digitales Lernen ein. Eine stärkere Nutzung von E-Learning auf Seiten der KMU ist der Untersuchung zufolge außerdem in Sichtweite: Laut der Befragung unter 549 Unternehmen (aller Größen) erwägt ein knappes Drittel der KMU-Vertreter die Einführung des computergestützten Lernens in naher Zukunft. Dabei ist nahezu sicher: Learning-Management-Systeme (LMS) werden nicht zum Einsatz kommen. Der Anteil jener, die kein LMS einsetzen und darauf auch zukünftig verzichten wollen, ist größer als drei Viertel.

Nähere Infos zu der Studie 'Corporate Learning 2006' unter www.mmb-institut.de. Informationen über das Projekt ARIEL unter www.ariel-eu.net.
Autor(en): (pwa)
Quelle: Training aktuell 04/06, April 2006
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