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Beitrag von Maria Fuß, Felix Senner aus Training aktuell 08/25, August 2025
Im Wettbewerb um Sichtbarkeit, Kundenbindung und Zukunftsfähigkeit entwickelt sich Nachhaltigkeit zunehmend zu einer Schlüsselkompetenz, die auch für Trainerinnen und Trainer über den Zugang zu Aufträgen und Ausschreibungen mitentscheiden kann. Denn neue Gesetze auf EU- und nationaler Ebene verpflichten immer mehr Unternehmen dazu, nachhaltiger zu handeln. Zwar gelten diese Vorgaben für Weiterbildende meist nicht direkt, doch sie wirken sich indirekt und mit etwas Verzögerung trotzdem aus.
CSRD, EUDR, LkSG, ESRS, CSDDD – was wie ein Songtext der Fantastischen Vier klingt, sind in Wirklichkeit die Kürzel für neue Nachhaltigkeitsgesetze der Europäischen Union. Diese Regelungen werden nach und nach in nationales Recht übernommen und gelten dann verbindlich für viele Unternehmen – darunter auch für die Zielgruppe vieler Trainerinnen und Trainer. Die Unternehmen sind dann gesetzlich verpflichtet, Nachhaltigkeitsstandards einzuhalten und offen über ihre Nachhaltigkeitsleistungen zu berichten. Grundlage dafür sind die sogenannten ESG-Kriterien:
Mit dieser Gesetzgebung übernehmen die EU und die Bundesregierung bewusst eine steuernde Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung. Für Unternehmen bedeutet das zwar mehr Aufwand und Bürokratie. Doch es entstehen auch neue Chancen. Denn nicht nur Kunden, sondern auch Investoren und Versicherer achten zunehmend auf Nachhaltigkeit, was sich somit direkt auf den wirtschaftlichen Erfolg auswirken kann.