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Kampf für Goeudeverts Ideen: CAMPUS Projekt soll im Sommer starten

Die Gründungseuphorie beim Dortmunder CAMPUS Projekt, einem Forschungs- und Bildungsinstitut nach den Vorstellungen des Ex-VW-Managers Daniel Goeudevert, ist noch nicht getrübt: Obwohl sich die Verhandlungen um Grundstück und Subventionen mit der NRW-Landesregierung nach Auskunft von Projektleiter Dr. Tilman Herzog noch hinziehen, ist er zuversichtlich, daß bereits im Sommer 1998 die ersten konkreten Maßnahmen starten können. Eine Hürde auf diesem Weg ist bereits genommen: Per EU-Gutachten ist die Machbarkeit des Projekts, das der ehemalige Automanager in Zusammenarbeit mit dem Pädagogikprofessor Andreas Gruschka entwickelt hat, laut Herzog bereits bestätigt.
Das dem Rechtsanwalt zur Umsetzung anvertraute Projekt umfaßt vier Säulen: eine Grande École für Management, Zukunftslabore, Grundlagenforschung sowie eine 'integrierte Weiterbildung'. Damit es im Sommer schon einmal losgehen kann, sollen laut Herzog Weiterbildungsveranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Uni Dortmund den Anfang machen. Zielgruppe seien vor allem Manager, die sich in Zeiten des Strukturwandels umorientieren wollen oder müssen. Damit aber noch nicht genug der ehrgeizigen Pläne: Nach dem Dortmunder Modell sollen in ganz Europa weitere CAMPUS Projekte entstehen. Dazu Herzog: 'Wer keine Visionen hat, braucht gar nicht erst anzufangen.'
Autor(en): (abi)
Quelle: Training aktuell 04/98, April 1998
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