Reflexion

Institut im Interview
Institut im Interview

Vom Keller-Startup zum Beratungsunternehmen

Jeden Monat gibt Training aktuell einem Player der Weiterbildungsszene die Möglichkeit, über Wurzeln, Werdegang und Visionen zu ­reflektieren. Diesmal der MES GmbH zum 20-jährigen ­Jubiläum.

Wo liegen die Wurzeln Ihres Unternehmens?

Matthias Bonhage: Wir sind als echtes Startup im Herbst 2001 in den Wohnzimmern und Kellern der drei Gründungspartner – Bernd Wierzchowski, Volker Ritter und ich – in Hamburg, Köln und Pleinfeld gestartet. Wir kannten uns aus der gemeinsamen Zeit bei VW.

Bitte beschreiben Sie kurz Ihr Angebot.

Wir begleiten die Entwicklung von Menschen im Kontext der Organisation – oft auf Basis eignungsdiagnostischer Verfahren. Und immer mit einem ganzheitlichen Blick auf die Person, ihre Kompetenzen, Motive, Haltung und Werte sowie den Entwicklungsprozess des Unternehmens.

Was war die beste Entscheidung der Unternehmensgeschichte?

Im Februar 2016 haben wir begonnen, die Kolleginnen und Kollegen stärker in die strategische und inhaltliche Entwicklung von MES einzubinden. Das hat sich bewährt, als wir nach dem Tod des zweiten Gesellschafters Bernd Wierzchowski 2019 alle zusammenhalten mussten, um eine neue Richtung einzuschlagen.

Was die schlechteste?

Ich habe eine Kollegin umworben, zu MES zu kommen und konnte ihr dann doch keine Stelle anbieten. Für die Wirkung auf sie schäme ich mich noch immer.

MES Menschen Entwicklung Systeme GmbH

  • Geschäftsführung: Matthias Bonhage
  • Gründungsjahr: 2001
  • Standort: Hamburg, Köln, München
  • Zahl der Mitarbeitenden 2020: 17
  • Umsatz 2020: coronabedingt ca. 1,5 Mio. Euro, vorher und nachher ca. 2,1 Mio. Euro
  • Link: mes-partner.de

Was war der ungewöhnlichste Auftrag?

Die Begleitung des Aufbaus von Personalentwicklung in einem Wasserwerk im Kosovo: Dort gab es wirklich nichts in der Richtung. Wir haben darauf hingewirkt, die lokalen und die deutschen Führungskräfte zu befähigen, als Coachs und Trainer zu agieren – ehrlich gesagt mit mäßigem Erfolg.

Was ist Ihr größtes Projekt 2021?

MES 2.0 aufzubauen: In den kommenden Monaten werden wir eine zweite Gesellschaft gründen, in der auch die (freiberuflichen) Projektpartner eine Heimat finden können – dann kommen endlich alle Interessen zusammen.

Welchen Prominenten würden Sie gerne als Trainer einstellen, und wofür würden Sie ihn einsetzen?

Hansi Flick – er verbindet auf unnachahmliche Weise Spitzenleistung mit menschlichem Umgang und Prinzipien der Fairness.


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